Elektro F8

  • Hallo,


    Schaut mal was ich gerade im Netz gefunden habe :


    ....sehr Vorbildlich ! War irgendwie zu erwarten. Scheint aber der erste zu sein.


    (fehlt nur noch ein Qualm-und Lärmgenerator)


    https://www.ebay-kleinanzeigen…s&utm_content=app_android

  • Hi Frank,


    ja, da hast du auch wieder Recht. Aber wenn man ein solchen Weg nicht wenigstens probiert....


    Wir müssen uns aber alle irgendwie damit abfinden, das irgendwann der Sprit einfach „alle“ ist oder Verbrenner nicht mehr erwünscht sind und dann müssen Alternativen her. Klar, für einen richtigen Oldtimerfan ist das nichts ! Da zählt Orginalität.
    Was mich aber irgendwie irritiert, ist die doch recht geringe Reichweite. Die war ca. 50-80 Km.
    Ich hätte auf Grund des geringen Eigengewichtes und des doch ausreichenden Platzangebotes, etwas mehr erwartet.


    zum Glück ist das nicht „Meiner“, damit würde ich nicht mal halbwegs nach Garitz ,ohne Nachzuladen kommen.


    Gruß Tom

  • Hi Bastelopa,


    na zwei Wochen wären wohl etwas übertrieben, zwei Tage sind realistischer.
    Aber mal zum Elektroantrieb : ( nicht das ich mich dafür wirklich begeistern könnte ) ,dennoch stellt dieser Antrieb doch erhebliche Anforderungen an den Hersteller da. Beim Frontantrieb muss ein sogenanntes Ausgleichgetriebe ( Planeten oder Sonnengetriebe) her, wegen der unterschiedlichen Radumdrehungen bei Kurvenfahrten. Wenn man alles neu Konstruieren wollte, würde man sicherlich die Elektroantriebe direkt an die Achse/Bremstrommeln anbringen und den Umdrehungsausgleich elektronisch machen. Auch um Platz zu sparen, damit dieser mit Batterien versehen werden kann. Dieses stellt aber ein erheblichen Eingriff in die Fahrwerks und Antriebsanlage des Fahrzeugs da und ist garantiert recht TÜV und Genehmigungsaufwändig. Bei diesem Fahrzeug sind laut den Fotos nur Antriebsblöcke verbaut worden. Scheinbar TÜV Konform, sonst würde wohl kaum jemand über 40000 Euro für ein nicht zugelassenes Fahrzeug ausgeben.


    Gruß Tom

  • Für Trabant gibt (gab ?) es einen Umbausatz mit E-Motor und Batterien. An Stelle des Motors wird an das Getriebe der E-Motor angeflanscht und nur im 3. Gang gefahren. Also wird nicht in den Antrieb eingegriffen, nur die Vortriebsquelle wird geändert. Kostet als Umbausatz für P 601 13000 €. Einige E-P601 sollen auf Rügen laufen. WEMAG als Schweriner Ökoenergieanbieter soll das mit unterstützen. Ich kann mehr darüber nicht sagen.

  • Mein Junior fährt seit 30T-Kilometer elektrisch. Irgendwas Unvernünftiges muss man ja mal tun. Der Hingucker, jeden Tag auf der Straße. Wo ich hinkomme Daumen hoch und Interesse an der Technik. 12 Liter Gemisch im Kurzstreckenverkehr waren auch nicht vertretbar. Je älter ein Fahrzeug ist, desto einfacher der Umbau. Wenn mal eine günstige, leichte Brennstoffzelle zu kriegen ist, wird die nachgerüstet. Das Thema Elektroantriebstechnik ist nahezu ausdiskutiert, jetzt geht es um die Erzeugung. Bei den meisten Fahrzeugen hier im Club würde ich mich weigern umzubauen. Absolut erhaltenswert, aber fahrt eure Fahrzeuge, zeigt sie den Leuten, lasst sie nicht kaputtstehen.Die Menschen freuen sich, wenn mal was Anderes als Einheitsbrei vorbeifährt. Die Firma im Video ( ecap mobility/ Winsen a.d. Luhe) hat auch meinen abnahmefertig gemacht. Die hatten richtig Spaß beim Antriebswelle tauschen. Die können besser Kabel löten. Umbau usw. auf youtube: offlumrockt