• Hallo, wie managt ihr den Tankvorgang. Ich habe so eine kleine Mopedmischflasche. Mit dieser kann man jeweils 25 ml abmessen was bei einem leeren Tank ganz schön aufwändig ist. Wie gestaltet ihr den Tankvorgang um genau aber schnell beizumischen?
    Grüße Gerald

  • Hallo,
    wenn ich weiß, wie viel Sprit reinlief, kippe ich das Öl aus einer 1-Liter Flasche bei. Das klappt aber nur so ungefähr. Bin mal auf die anderen Hinweise gespannt.
    Gruß Jens

  • Hallo
    Ich hab immer 10 und 20 Liter Kanister fertig. Oder beim tanken dann halt die glatte Menge mal Öl. Bei 1:25 eigentlich einfach und die Ölflaschen haben ja Sichtfenster mit 0,25 l Unterteilung. Ein schluck zuviel oder zu wenig Öl macht nix.
    Gruß Bastelopa

  • Hi


    Ja, richtig ! Einfach beim Tanken auf 25Liter Sprit ca. 1Liter Zweitakteröl hinterher füllen.
    Mal mehr, mal weniger. Eher etwas weniger...am Ende ergibt sich so 1:30. Zuviel ist auch Ungesund für den Motor, da sich dann übermäßig Ablagerungen von Ölkohle an den Kolbenringen bildet. ( Resultat sind Kolbenklemmer ) Es geht beim Ölzusatz nur um die Kurbelwellenlager.
    Zur Verwendung ( schon aus Tradition ) kommt Addinol 406. Am besten im 20 Liter Kanister.


    Gruß Tom

  • Ich fahre das Öl aus dem Kaufland, da kostet der Liter ca. 5 oder 6 Euro. Das sind gelbe Flaschen, und da ist eine Art Füllstandanzeige (Transparent).
    Wenn ich beispielsweise ca. 15 Liter drauf tanke, kommen dann halt 450-500 ml Öl direkt aus der Flasche drauf (ich fahre eher weniger Öl - etwa 1:33 - statt 1:25). Das lässt sich an der besagten Anzeige bei diesen Flaschen dort wirklich gut ablesen (wenn man sie gerade hinstellt).

  • Hallo zusammen, um dieses Thema nochmal zu befeuern, habe ich mal ein Foto gemacht. Erst Öl, dann Benzin einfüllen ist vom Hersteller nicht umsonst empfohlen, damit sich das Öl besser vermischt. Ich handhabe es so, mit Meßstab ermitteln wie viel fehlt. Dann habe ich eine Tabelle, eins bis 32 Liter, wo genau steht wie viel Öl man zuführen muß. Dieses wird dann mit einem Meßbecher abgemessen. Den führe ich ständig mit. Und nun mein Tip: Da unsere Motoren wenig verdichtet und langsam laufend sind, ist Super Benzin mit 95 Oktan viel zu leicht flüchtig und verbrennt viel zu schnell. Nach vielen Experimenten Benzin abzumagern, auf ca 79 Oktan, wie sie für unsere Fahrzeuge gebräuchlich wären, bin ich darauf gekommen pro 10 Liter Benzin 200 ml Diesel beizumischen. Danach das Benzin einfüllen. Mit diesem Gemisch fahre ich seit 5 Jahren problemlos. Übringens würde ich das Mischungsverhältnis von 1 zu 25 nicht unterschreiten. Es sei denn, man hat keine Gleitlager mehr in den Kolbenbuchsen. Mit freundlichen Gruß Eumel

  • Hi F8Eumel,


    Du hast sicherlich Recht mit der Aussage „Erst Öl dann Sprit“ aber früher wurde das Gemisch noch mit einer speziellen Einrichtung an der Zapfsäule erst abgefüllt und dann gemischt. Anschließend in den Tank gefüllt.
    Aber die Zeit ist nicht stehengeblieben, und durch entsprechende Additive im Öl verbesserte sich Nachhaltig das Eigenmischverhalten. ( Aussage das Herstellers -Addinol )
    Früher war das ein Thema, besonders beim ersten Frühlingsstart nach der Winterpause. Da hatte sich das Öl wirklich unten im Tank abgesetzt und die paar ersten Kilometer hatten ganze Landstriche vernebelt. Da musste man schon mal vorher mittels Mess-Stab etwas umrühren.
    In den letzten Jahren aber hab ich solcherart Qualm kaum noch Wahrnehmen können. ( nur das Übliche)
    Wie auch immer : ich glaube es macht kaum ein Unterschied ob das Öl nun vor-oder nach dem Sprit reinkommt. Hauptsache es ist überhaupt dabei !


    Gruß Tom

  • in der Motorhaube habe ich eine Tabelle eingeklebt auf der ich sehen kann, wieviel Öl bei wieviel Benzin beigemischt werden soll.
    Dann beim Tanken in einer Hand die Pistole, aus der anderen Hand wird Öl aus der Dose zugeführt. Dabei vermischt es sich schon von selbst. Bevor der Tankverschluss drauf kommt nochmals mit dem Messstab umrühren.
    Ich verwende schon immer vollsynthetisches 2-Takt Öl (über 62.000 km mit 2 Motoren). Damit vermeide ich die Qualmerei und es fallen weniger Verbrennugsrückstände an. Auch 1:30 ist damit problemlos möglich. Ich kenne Trabi-Fahrer, die gehen damit sogar über 1:50.


    Grüssle aus dem Ländle
    Rudi