Probleme Trockenkupplung P70

  • Hallo Jens,

    schaue doch mal in der Wissensdatenbank beim Schnellaster. Da hatte ich einen Artikel zum 4-Gang-Getriebe gescant. Der hat die Trockenkupplung, das dürfte in etwa baugleich sein mit deiner Kupplung.


    Viele Grüße

    Ulf

    Hallo Ulf,

    vielen Dank. Die Trockenkupplung beim F89 ist tatsächlich anders. Das Prinzip ist natürlich ähnlich aber nicht die einzelnen Bauteile. Ich habe mir das PDF aber mal angesehen.

    Gruß Jens

  • Hallo Jens,

    dein Problem scheint sich nicht so einfach lösen zu lassen und aus der Entfernung (Hüttenberg-Auerbach) eher nicht. Beim Aufbau meines DKW standen mir öfters die Haare zu Berge, weil ich davon ausgegangen bin, dass vor mir Teile liegen, die zu einem DKW gehören müssen. ABER. Während der letzten 80 Jahre wurde auch viel "falsche Hand" angelegt bzw. man war sehr erfinderisch. Erschwehrend bei deinem Problem, die fehlenden Hinweise zur Demontoge/Montage der Trockenkupplung. Schade, dass ich dir nicht weiterhelfen konnte.

    BG Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    bin für jede Hilfe dankbar auch wenn es nicht gleich zum Ziel führt. Habe vorhin nochmal einiges testet und gemessen. Die Anlaufscheibe innen muss so bleiben, wie sie ist mit ca. 1,8mm. Mit diesem Maß fluchten die Kettenräder. Der Druck auf das große Kettenrad entsteht ja durch das Draufschlagen des großen Kugellagers im Gehäuse aufs Kettenrad. Ich werde mir jetzt den Sitz des Lagers nochmals genau ansehen, ob ich da durch einen andere Position des Lagers was erreichen kann. Mal schauen, irgendwie wird sich das Problem schon lösen lassen.

    Gruß Jens

  • Guten Tag,


    auch wenn ich vielleicht jetzt etwas anspreche, was für manch einen eine Selbstverständlichkeit ist: Mir ist aufgefallen bei den Fotos, daß die Abdichtung zwischen dem Getriebegehäuse und dem Kupplungsdeckel durch Aufbringen eines dauerelastischen Dichtmittels ("Hylamar") gemacht wurde. War da zusätzlich auch die originale Papierdichtung ebenfalls mit eingebaut oder wurde diese beim erstmaligen Zusammenbau mit den dann aufgetretenen Schaltproblemen weggelassen? Auf den Bildern ist sie nämlich nicht mit zu sehen (oder deren Reste davon). Wenn diese nämlich fehlt, dann sitzt auch der große Kupplungsdeckel um den entsprechenden Betrag der Dichtungsstärke "näher" am Getriebegehäuse (so ca. 0,3 bis 0,4 mm). Vielleicht könnte das auch ein Hinweis auf das "Klemmen" sein.

    Mir ist schon klar, daß der Einsatz einer Papierdichtung in Verbindung mit Hylamar eigentlich "Grundpfusch" ist, aber manchmal sind die Dichtflächen halt nicht mehr so eben wie im Neuzustand. Wichtig dabei ist nur, daß man im Hinterkopf hat, daß die damaligen Konstrukteure schon ganz genau wußten, wann der Einsatz einer Papierdichtung auch bei der Festlegung eines Gesamtspieles (Stichwort: Distanzscheiben) mit berücksichtigt werden muß.

    Ich hoffe, daß ich mit meinen Bemerkungen niemanden zu nahe getreten bin.


    Mit freundlichem Gruß,

    Frank

  • Hallo Frank,

    ich verwende schon seit längerem Reinzoplast zusätzlich zu den jeweiligen Papierdichtungen. In diesem Fall habe ich mir eine stärkere Papierdichtung geschnitten, da hier die Gefahr des Reißens recht groß ist. Deshalb kann ich an dieser Stelle die Dichtung auch nicht mehr weiter verstärken, um das Problem was ich habe zu lösen. Aber vielen Dank für deinen Hinweis. Jeder freundlich und sachlich vorgebrachte Hinweis ist für mich immer okay:)

    Gruß Jens