Shell Mixer im 1000er, selber mischen und das Öl allgemein

  • Hallo zusammen,


    hat es die 1000er eigentlich mit Shellmixer gegeben, oder musste das grundsätzlich immer extra als Zubehör gekauft werden? Gab es die überhaupt für den 1000er (natürlich nur die ohne Frischölautomatik) oder nur für andere Vorgängermodelle? War das überhaupt mal irgendwo serienmäßig verbaut in den Autos?

    Ich kenne das nur so, dass man während dem Tanken guckt wieviel Liter man gerade tankt und die Öldose möglichst im gleichen Verhältnis dazu leerer werden sollte. Zumindest wurde es mir so immer von meinem Vater gezeigt. Im Zweifel lieber etwas mehr als zu wenig war da immer die Devise. Ich nimm da immer das mineralische Zweitaktöl von Addinol. Früher haben wir in der Schweiz immer beim Migros die gelben Zweitakt-Öl Flaschen gekauft. War soweit ich weiß auch mineralisches.

    Bei Vollsynthetik musste ich schon früher feststellen, dass der bei der gleichem Mischung (1:40) bestialisch raucht und stinkt wie wenn er gefühlt mit 1:20 fahren würde.

    Wie handhaben das hier andere die selber mischen müssen? Fahrt ihr VS-Öl und wenn ja wie mischt ihr in welchem Verhältnis? Ich habe nie mit bekommen, dass unser DKW Probleme mit Verkokungen hatte obwohl der 45 Jahre lang fast ausschließlich nur Mineralöl bekommen hat. Wenn mal Not am Mann war, hat man auch mal normales Motorenöl verwendet,, war aber eher die Seltenheit.


    schöne Grüße

    Matthias

    AU 1000 Coupé Bj.08.1959

    NSU Ro80 Bj. 1976

    Audi 100 Avant 1,8 Bj 1986

    Audi 100 Avant 2,3 E Bj. 1989

  • Hallo Matthias,

    über das Thema Öl gibt es viele Beiträge und noch mehr verschiedene Meinungen. Grundsätzlich muss man bedenken, dass die Öle, die es zu der Zeit gab, als die DKW-Motoren entwickelt wurden, ganz andere waren als die, die es heute gibt. Moderne 4-Takt-Öle haben heute viele Zusätze, die für einen 2takter ungeeignet sind.

    Ein 2Takt-Öl muss bei relativ niedriger Verbrennungstemperatur gut schmieren und dann möglichst rückstandsfrei und ohne zu qualmen verbrennen. Ich fahre bei Mischungsschmierung ein teilsynthetisches 2Takt-Öl mit der Kennzeichnung JASO FC ( oder FD, wenn FC nicht verfügbar ist). Vollsynthetische Öle sind für Hochleistungsmotoren mit hohen Drehzahlen entwickelt worden, das bringt für den DKW nichts. Für Getrenntschwierung sind sie nicht geeignet, da die DKW-Ölautomatik auf eine Viskosität von 20er 4takt-Öl einestellt war. Mineralische 2takt-Öle sind für die selbstmischende Eigenschaft mit 10% Petroleum (o. ä.) vorgemischt. Das schadet nicht, bringt aber auch nichts. Die sind auch in der Regel nicht raucharm.

    So ganz exakt muss das Mischungsverhältnis nicht eingehalten werden, aber ungefähr sollte es stimmen. Wenn man nicht ständig Vollgas fährt, funktionieren die 1:40 oder 50-Motoren auch mal mit 1:60 bis 1:70. Wer mit deutlich mehr Öl fährt als vorgeschrieben, schadet dem Motor. Er qualmt, die Kolbenringe setzen sich zu und der Motor wird zu heiss, weil der Benzinanteil im Treibstoff weniger wird und der Motor zu mager läuft.

    Ich habe im Auto einen Messbecher dabei, wo ich , abhängig von der Menge des Benzins, das ich tanken will, den entsprechenden Teil aus der Öldose abfülle. Das funktioniert ganz gut.

    Grüße

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    Mineraliches Motorenöl kam auch nur sehr selten zum Einsatz, wenn garnichts anderes verfügbar war. Der Wagen lief die letzten 45 Jahre hauptsähclich mit mineralischem Zweitaktöl. Synthetik kam zeitweise zum einsatz, aber mit Qualmen und stinken verbunden, weswegen die Mischung von 1L Öl auf 40L Benzin auf 1/2L Öl reduziert wurde. Geschadet hat es dem Motor nicht, aber der lief auch so gut wie nie auf der Autobahn.

    Aktuell steht hier noch ein Kanister Addinol rum. Was genau das ist muss ich gucken, da mein Vater noch ein paar 1L-Dosen abgefüllt im Auto liegen hatte.

    Ich werde mir die Spezifikation auf alle Fälle merken und dann ausprobieren, wenn die Reste aufgebraucht sind.


    schöne Grüße

    Matthias

    AU 1000 Coupé Bj.08.1959

    NSU Ro80 Bj. 1976

    Audi 100 Avant 1,8 Bj 1986

    Audi 100 Avant 2,3 E Bj. 1989

  • Hallo Matthias,

    Du schreibst:

    "Synthetik kam zeitweise zum einsatz, aber mit Qualmen und stinken verbunden,"


    Ich kann das kaum glauben, bei mir ist es genau anders herum, bei Verwendung von synthetischem Öl qualmt mein Motor in warmen Zustand so gut wie überhaupt nicht (1:40). Mineralisches 2T Öl läßt meinen Motor immer ein wenig qualmen, die RT`s genau so.

    Des weiteren betonst Du, er lief so gut wie nie auf der Autobahn, vielleicht würde ihm gerade das mal gut tun.

    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo Matthias,

    da bin ich derselben Meinung wie Dieter. Das qualmen kommt sicher nicht vom Öl. Ich vermute eher, dass der Motor und der Auspuff vom mineralischen Öl nach den Jahren voll versottet mit Ölkohle sind, besonders wenn der Motor recht "zahm" gefahren wurde. Das vollsynthetische Öl löst die Ablagerungen und das qualmt dann. Früher wurde, um die Ölkohle zu entfernen, der Motor zerlegt und gereinigt und der Auspuff mit dem Schweissbrenner ausgebrannt. Das geht heute nicht mehr, aber Du könntest es versuchen mit einer längeren Autobahnfahrt, wobei die Geschwindigkeit ganz langsam und vorsichtig immer weiter erhöht wird. Nach einigen Kilometern sollte das qualmen dann weniger werden. Voraussetzung ist, dass die Zündung stimmt und das korrekte Gemisch 1:40 mit JASO FC oder FD im Tank ist. Ein Mischungsverhältnis von 1:80 ist schon knapp an der Grenze und nicht zu empfehlen, wenn man dann doch mal mit etwas höheren Drehzahlen fährt.

    Grüße

    Jürgen

  • Ich kann nur berichten was ich selbst erlebt habe: Mit VS Öl 1:40 stinkt die Kiste bestialisch wie wenn er mit 1:25 gefahren wird. Und zwar so lange bis wieder auf mineralisch umgestellt wird. Wenn ich mich noch recht erinnere, hat er meistens beim Gasgeben stark gequalmt, wenn man durch die Ortschaft gefahren war.

    Die letzten 10 Jahre wurde der schon auch mal wieder längere Autobahnstrecken bewegt.

    Mein Vater ist die letzten Jahre damit immer nach Alsfeld zur JHV gefahren. In Anbetracht dessen wie der Motor brüllt auf der Autobahn auch irgendwie verständlich, dass man den nicht so gerne tritt (grins).

    Längere Strecken hat der Wagen aber meistens gesehen, davon häufig auch Pässe bei dem der Wagen ausreichend Last hatte. Mein Vater war eher ein gemütlicher Fahrer während ich schon gern auch mal etwas flotter unterwegs bin mit dem Wagen. Allerdings kommt der Wagen eher auf Landstraßen zum

    Einsatz und der Freilauf verführt gerade dazu, dass man das Fahren entschleunigt und gemütlich fährt. Der Wagen braucht nachdem was ich am Tankbuch gesehen habe so um die 9 Liter bei sparsamer Fahrweise stand schon auch mal ne 8 vorne dran.

    Ich denke der Wagen ist eigentlich nicht wirklich fürs Rasen gedacht. Wenn ich rasen will (sofern man es noch kann) nehm ich den Ro80.

    Ich werde die Ölgeschichte aber trotzdem mal auf die Agenda schreiben und sehen, wie es sich entwickelt. Ölkogleablagerungen am Vorschalldämpfer direkt hinter dem Krümmer waren auch nicht stärker als beim Ro80 der mit 1:100 läuft, also maximal 1mm dick. Das ist mir aufgefallen, als das Getriebe draußen war vor 1 oder 2 Jahren.


    Nachtrag: ich hab mal geguckt: Das Öl, was gerade Verwendung findet ist das Megol TC

    - API: TC

    - JASO: FB

    - ISO L-EGB


    Hab mal gegoogelt, das teilsynthetische vom gleichen Hersteller ist entgegen meiner Erwartung sogar billiger als das mineralische. Ich werd dann sobald der Kanister leer ist (1/4 voll) mal auf das teilsynthetische umstellen. Mit der Jaso-Norm konnte ich erstmal nichts anfangen, für alle, denen es genauso geht:


    JASO = Japanese Automotive Standards Organization


    FA = 2T leichte Belastung

    FB = 2T mittlere Belastung

    FC = 2T mittlere Belastung und raucharm

    FD = 2T hohe Belastung und raucharm


    schöne Grüße

    Matthias

    AU 1000 Coupé Bj.08.1959

    NSU Ro80 Bj. 1976

    Audi 100 Avant 1,8 Bj 1986

    Audi 100 Avant 2,3 E Bj. 1989

    Einmal editiert, zuletzt von Ro80-Fahrer ()

  • Megol / Meguin kann man auch teuer kaufen, dann heißt es Liqui Moly. Geschäftsführer ist wohl auch dort Herr Prost.

    Also das Gleiche wie Liqui Moly, nur günstiger.

    viele Grüße

    Dieter

  • Moin, das Thema Öl ist nach meiner Meinung für jeden selbst philosophisch zu betrachten. In der Motorradsparte sind da meine Erfahrungen schon wiedergegeben.

    Es ist richtig, dass es die damaligen Öle 20W20, z.B. von Rotella nicht mehr gibt. Die heutigen Öle sind mit Verstand auszusuchen. Rein mineralische Öle bilden mit der Zeit Ölkohle, die die Kolbenringe festbacken können und sich am Kolbenhemd ablagern, das ist unserer Motorentechnik (Verdichtung, Drehzahl und 2-Takt) geschultert. Mit Rotella hatte ich das nicht. Teilsynthetisches Öl ist o.k.. Ich selbst fahre vollsynthetisches Öl von addinol MZ408 in der RT350 als Selbstmischung und Sp mit Ölautomatik. Kein offensichtlicher Ölgestank und Qualm, in der Stadt und auf der Autobahn, Verbrennung hervorragend und Kerzenbild optimal (Rehbraun fehlt, da kein Blei mehr).

    Ich kenne das Pumpprinzip unserer Ölautomatik und verstehe technisch nicht, wie vollsynthetisches Öl anders gepumpt (Ölmengenvergleich) werden soll als mineralisches. Vielleicht habe ich da etwas noch nicht richtig verstanden. Na schaun mer mal, mf2tg joachim

  • Ich fahre das teilsynthetische MZ406 mit Ölautomatik im F12 seit 20Tkm bisher ohne irgendwelche Probleme. Verwende es nun auch beim Zweizylinder, hab mit dem aber noch keine größeren Strecken zurückgelegt. Allerdings habe ich immer mal wieder Kerzenausfälle im F12. Ich fahre wie viele die AB6 von NGK. Das Kerzenbild ist sehr hell. Ob die Ausfälle was mit dem Öl zu tun haben weiß ich nicht.

    Gruß Jens

  • Moin Jens, ist bei einem Kerzenausfall eine Kerzenbrücke festzustellen? Ist es immer der gleiche Zylinder? Geht der Aussetzer beim Fahren wieder von alleine weg (Spülreinigung)? Falls ja ist das ein Partikeleintrag vom Benzin (Benzinfilter?) oder vom Öl (unwahrscheilich, da die Ölautomatik einen Filter hat). Falls nein könnte das an der Zündspule (Masseschluß bei Erwärmung) liegen, wenn alles andere (Kontakte, Kondensator, Stecker, Kabel usw.) i.O. sind. Ich selbst fahre 3-Elektroden oder Iridium von NGK und habe seit dem keine Kerzenbrücken mehr. Fährst Du beim F12 die Ölautomatik in der Ausführung "R2" ? mf2tg joachim

  • Hallo Joachim,

    nein, eine Kerzenbrücke sieht man nicht. Die betreffende Kerze ist dann nur nass. Bemerkbar macht sich das meist bei niedrigen Drehzahlen insbesondere im Leerlauf. Beim Beschleunigen kommt der Zylinder dann meist wieder. Mir ist nicht aufgefallen, dass es immer der Selbe ist. Es passiert auch nur in größeren Abständen. Nach dem Kerzenwechsel ist es dann wieder okay.

    Da ich mit Elektronik fahre, bliebe nur die Spule. Da es nach dem Kerzenwechsel dann wieder für längere Zeit okay ist, hatte ich die Spule nie in Verdacht. Ja, ich fahre die R2. Wie heißt denn dieses Kerzenmodell genau, welches du von NGK verwendest? Vielleicht sind die auch vom Wärmewert etwas besser passend, da die AB6 bei mir sehr helles Kerzenbild haben.

    Gruß Jens

  • Hallo Joachim,

    Du berichtest, weiter oben, von der damaligen Verwendung von Shell Rotella 20W20. Das ist ja ein Viertakt Öl, oder? Also ohne Vormischanteil!

    Zum Thema Vormischanteil gab es ja zu früheren Zeiten einen langen Austausch hier im Forum...

    Von der Fa. Meguin / Herr Kuhn erfuhr ich, daß deren mineralisches 2 T Öl eine Vormischanteil von 10% enthält.


    Addinol, Herr Dr. von der Aa schrieb mir:

    Hier die Übersicht über den Anteil an Vormischkomponenten:


    MZ 405 > 16,5%


    MZ 406 > 22%


    MZ 408 > 36%


    Sofern ich einen DKW mit Pumpe hätte, würde ich ein 2 T Öl ohne Vormischanteil fahren, beispielsweise:


    Addinol pole position high speed 2T

    Das seinerzeit empfohlene 20W20 beeinhaltete ja auch keinen Vormischanteil.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Moin Jens,

    so wie Du es schilderst, vermute ich dann zu wenig Spannung im Leerlauf an der Zündspule, da würde ich mal den Spannungsverlauf im Leerlauf und erhöhter Drehzahl messen. Es kann ein Masseproblem sein oder die Lichtmaschine ist müde.

    Ich fahre folgende Kerzen: in der RT350 NGK BR8HIX (entspricht 240er Wärmewert) und im Sp mit Gewindeeinsätzen NGK BP7ET (entspricht 225er Wärmewert).

    Moin Dieter,

    vielen Dank für die Hinweise. In der RT350 fahre ich seit 20Tkm und 5 Jahren ein Mischungsverhältnis von 1:50-60 ohne Probleme, da ändere ich auch nichts., beim Sp mit Ölautomatik R2 bin ich damals 20 Jahre und mehrere 100tkm Rotella 20W20 gefahren, wie damals vorgeben, auch ohne Probleme. Den Vormischanteil vernachlässige ich wissentlich, da ich denke, dass die heutigen Öle ausreichend schmieren. Das addinol pole position high speed 2T schaue ich mir mal an.

    mf2tg joachim

  • Guten Tag Jens,

    ich vermutete ebenfalls wie Joachim bei einer nassen Zündkerze im Leerlauf eine gealterte ("müde") Zündspule. Der Zündspannungsbedarf ist nämlich bei Teillast erheblich höher als bei Vollast. Wie beschrieben, könnte es auch an Übergangswiderständen liegen. Die Lichtmaschine würde ich ausschließen, da im Leerlauf die Batterie die Spannungsversorgung bei einer Gleichstrom-Lima übernimmt - oder die Batterie zeigt ebenfalls schon Alterungserscheinungen. Ebenfalls würde ich mir mal die Kerzenstecker anschauen von innen: Ein weißlich-grauer Belag auf den Metallteilen deutet auch auf Korrosion oder gar auf eine Kriechfunkenstrecke hin. Wenn man Fehler in den Steckern (z.B. fehlerhafte Entstörwiderstände) ausschließen will: Zündkabel direkt mit der Kerze verbinden. Das ist dann zwar nicht so gut für den Radioempfang (fehlende Funkentstörung), aber was probiert man nicht so alles ... .

    Kerzenwechsel: Bei jedem Abziehen der Stecker bewegt man die Zündkabel und "putzt" nebenbei auch die Verbindung Zündkerze/Stecker/Zündkabel. Ich habe mich vor Jahren bei einem Trabant mit Entstörgeschirr dämlich gesucht: Letztlich war es ein Durchschlag im Anschlußbereich vom Stecker zum Kabel, der den einen Zylinder erst im Leerlauf, dann ab mittleren Drehzahlen und zuletzt komplett ausfallen ließ. Nach jedem Kerzenwechsel lief er erstmal normal bis wieder alles von vorn begann. Neue Zündkabel verbaut und ich hatte einen neuen Motor.

    Mit freundlichem Gruß

    Frank

  • Hallo Jens,

    das helle Kerzenbild ist m.E. auf ein zu mageres Benzin/Luftgemisch zurückzuführen. Das Kerzenbild meiner NGK-BP 7 ES ist dunkelbraun, der Rand schwarz. Vergaser Düsenbestückung mittels Lambdasonde und entsprechender Anzeige ermittelt. Mein Motor ist gemantzelt, ca. 65 PS. Das Fahrzeug wird im Alltagsbetrieb vorwiegend sehr zügig auf Landstraßen bewegt. Die Ölautomatik wird im Wintter mit 2T-Öl und im Sommer mit 20W20 befüllt. Der Benzinverbrauch liegt bei ca. 10,5 l / 100 km. den Ölverbrauch habe ich nicht ermittelt, somit auch nicht das Ol/Benzin Verhältnis.

    MfG Mican

  • Ich fahre das teilsynthetische MZ406 mit Ölautomatik im F12 seit 20Tkm bisher ohne irgendwelche Probleme. Verwende es nun auch beim Zweizylinder, hab mit dem aber noch keine größeren Strecken zurückgelegt. Allerdings habe ich immer mal wieder Kerzenausfälle im F12. Ich fahre wie viele die AB6 von NGK. Das Kerzenbild ist sehr hell. Ob die Ausfälle was mit dem Öl zu tun haben weiß ich nicht.

    Gruß Jens

    Hallo zusammen,


    es ist schon viel dazu geschrieben. Kurze Anmerkung: Gerade bei der Unsicherheit, dass man nicht genau weiß, was der Vorbesitzer gefahren hat, eignet sich nach Beratung der Entwicklungsabteilung von Addinol und erfahrenen DKWlern ein teilsynthetisches, in meinem Fall konkret das MZ406 von Addinol. Bin damit sehr zufrieden. Geringe Rauchbildung, geringe Ab-/Auflösungsgefahr der vorhandenen Verkohlung, trotzdem die Vorteile des teilsynthetischen Öls. Nach Umstellung aufmerksam fahren, fühlen, hören, beobachten.... Die o.g. Abteilung bei Addinol ist sehr verbraucherfreundlich und gibt sachkundigen Rat. Hab ich auch gemacht 👍🏼. Empfehlenswert.


    Anbei das Datenblatt des Produkts.


    Gruß Achim



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  • Hallo zusammen,


    da bei meinem, im Oktober erworbenen, 1000er alle Kolben nur noch zwei Ringe hatten und die Kolben zudem auch "durch" mit dem Thema waren, kommen nun neue Übermaßkolben rein. Die Kurbelwelle wird weiter verwendet.


    Nun diesbezüglich meine Frage zum Thema Öl:


    Mein Fahrzeug hat eine Ölautomatik (R2) und ich las direkt nach dem Erwerb etwas wie "die Pumpe ist nur auf die Viskosität 20W-20 abgestimmt" und, dass man kein "modernes Zweitaktöl" einfüllen solle, etc. Also habe ich nach "20W-20" gegoogelt und mir dann gleich mal einen 20l-Kanister "Meguin Motorenöl HD-C3 SG (single-grade) SAE 20W-20" gekauft.


    Dass das Thema Öl an sich eine Glaubensfrage ist, habe ich schon verstanden. Hätte ich keine Ölautomatik, würde ich auf jeden Fall das mehrfach erwähnte und gelobte MZ 406 nutzen. Bei meinem Fahrzeug möchte ich die Ölautomatik jedoch gerne beibehalten und frage mich nun, ob ich das von mir gekaufte Öl (davon sind noch ca. 19,5 Liter unverbraucht) oder auch das MZ 406 nehmen sollte. Meine neuen Kolben sollen ja gleich optimal geschmiert werden und möglichst wenig verkoken.


    Beim MZ 406 steht, dass es für eine Frischölautomatik geeignet sei. Stimmt diese Aussage denn auch für die Frischölautomatik in meinem Fahrzeug? Dass die Pumpe "nur" auf die 20W-20 Viskosität abgestimmt ist/sei, wirft bei mir Fragezeichen auf.


    Danke und beste Grüße

    Dennis



  • Hallo Dennis,

    ich habe ja oben von meinen Erfahrungen mit MZ406 und Ölautomatik berichtet. Mehr als Erfahrungen wirst du nicht finden, da es ja naturgemäß keine Aussagen der Auto Union zu diesen modernen Ölen geben kann.

    Gruß Jens