Frage zur Kupplungsbremse der Naßkupplung

  • Hat jemand aus der Fangemeinde Erfahrung mit dem seltenen Zubehörteil? Nach meinem Wissensstand wurde diese Bremse am Ende der Produktion als Zubehör angeboten. Ich persönlich habe sowas noch nie verbaut gesehen, da es das Schalten verbessern soll möchte ich es mal versuchen. Kann man dazu raten oder eher die Finger davon lassen! ? Weiß jemand mehr zu dem Tema? Es fragt der Eumel

  • Grüße

    Hab schon zwei gefunden und ausgebaut,aber

    nicht wieder verwendet.

    Die wurde für den P70 erfunden und ich denke die hat schon funktioniert .

    Aber das einbauen ist etwas knifflig,so musst du

    etwa 1,2mm Luft zur Kupplung haben damit die

    dann beim betädigen gegen die Bremse geht und stehenbleibt und der Gang dann praktig von allein reingeht.

    Der Blechring der die Kupplungswelle sichert wird entfernt und die Kupplungsbremse an die Stelle geschraubt.in die Mitte kommt dann der Druckpilz.

    Ich glaub Framojens hat darüber auch geschrieben.

    Leider sind meine Aufzeichnungen verloren gegangen

    Gruß Bastelopa

  • Hi,


    Vor geraumer Zeit hab ich beim Aufräumen mal diesen Kupplungsdeckel gefunden. Es ist nur ein Betätigungsstab zu sehen. Wie der Rest davon beschaffen war….

    PS. Das Teil hab ich zu Framojens in sein Gruselkabinett gegeben.


    Wenn wir alle unsere Bilder und Infos dazu hier teilen, könnte man sich ein Bild davon machen wie es mal Sinn ergeben sollte.



    Gruß Tom

  • Hallo Bastelopa. Das habe ich auch vor, daher meine Anfrage zu dem Tema. Warum sollte bei der Montage eigentlich das Blech das die Kupplungswelle sichert entfernt werden? Ich habe mal vor längerer Zeit eine neue Bremse gekauft, die war vormontiert also die Schrauben, Federn und Hülsen und hinten war dieser Ring angeschraubt. Was mich bei der Sache stört , die Sicherungsbleche für die drei Schrauben sind somit nutzlos so das die Schrauben dann nur noch durch die Federkraft einen eher fragwürdigen Halt erhalten. Könnte man heutzutage mit Schraubensicherungslack machen, den gab es damals aber wohl nicht. Es grüßt der Eumel

  • Hi Eumel,


    ja, das ist so eine Sache mit der Schraubensicherheit. Die alten Germanen gingen damit auf Nummer Sicher ! Klar mit Schraubensicherungslack kann man heute sicher Schrauben sichern, aber Kälte und Hitze sowie das umlaufende Fett liefern zu unsichere Faktoren ab bei der Schraubensicherung. Des Weiteren wurden auf jedem Dorf und am Strassenrand die Autos repariert….da wäre oft auch keine Sicherung zur Hand.


    Gruß Tom


    macht mal ein paar Bilder davon, ich meine die Getriebebremse ! Damit ich mal eine Vortellung bekomme, wie das Teil komplett aussah.

  • Hallo nr. 76 Ich denke es würde sehr schwierig so eine Reparatur am Straßenrand auszuführen, da man die gesamte Kupplung nebst Freilauf entfernen müsste und dies ohne Spezialwerkzeug kaum machbar ist. Vom Aufwand (Kotflügel und Seitenwand entfernen um genügend Platz zu bekommen) mal ganz abgesehen. Ich denke auch das es nur handfeste also wieder lösbare und ölfeste Sicherungslacke gibt. Ich habe bei anderen Projekten die Erfahrung gemacht, wenn man einmal alles richtig durchrestauriert hat, man die nächsten Jahre nicht wieder aktiv werden muss. Des weiteren wurden die Sicherungsbleche in der Not auch schon mal öfters verwendet. Ich danke dennoch für den Hinweis, Bilder werde ich heute Abend mal machen. Es grüßt der Eumel

  • Hallo noch mal. Hier nun die Bilder der Bremse, im Prinzip ne simple Sache, könnte jeder anständige Dreher mit Teilscheibe nachbauen. Ich denke aber die Federn haben einen definierten Druck, müsste man mal messen. Es gibt auch noch eine Ausführung ohne Querriefen. Ich hoffe das bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Es verbleibt mit besten Wünschen der Eumel

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  • Hallo Rudi. Die Funktion hat Bastelopa hier bereits erklärt. Die Bremse soll bei Betätigung der Kupplung diese abbremsen, so das man nicht auf langes abtouren des Motors warten muss. Dadurch soll der Schaltvorgang erleichtert werden. Ich habe das Tema eingestellt um Praxiserfahrungen zu bekommen, bisher hat noch niemand über Erfahrungen damit berichtet. Da dieses Bauteil erst zum Ende der Bauzeit dieser Motoren entwickelt wurde nehme ich an, das wissentlich keiner damit gefahren ist und weil man dieses Teil nicht an jeder Ecke zu kaufen kriegt hat es wohl kaum jemand verbaut und Erfahrungen damit gesammelt, oder möchte sich nicht dazu äußern. Ich werde in jedem Fall das Teil ausprobieren (wird aber noch mindestens 1 bis 2 Jahre dauern) und dann darüber berichten. Es grüßt der Eumel

  • Hallo Jörg. Es freut mich das jemand mal solch ein Teil einbaut. Berichte bitte weiter darüber, eventuell auftretende Probleme oder Maße auf die man achten sollte. Nach Benutzung währe ein Fahrbericht hilfreich. Wie schon erwähnt werde ich noch länger brauchen, bin jetzt beim ersten anpassen der Blechteile, dann kommt die Vorderachse und danach erst Motor und Getriebe. Gruß Eumel

  • Hallo Eumel,

    sorry, ich kann Dir leider keinen Fahrbericht liefern. Ich verwende das Getriebe artfremd. Ich bin noch nie DKW F8 oder P70 ( davon ist wahrscheinlich das Getriebe ) gefahren. Aber ich denke und hoffe, das Jürgen ( Bastelopa ) mal bei mir vorbei schaut. Vielleicht kann er dann mehr zum Vergleich sagen.

    Gruß Jörg

    Wenns interessiert, kann ich mal ein Foto vom Einbau des Getriebes machen.