Beiträge von jebi

    Leider hat es nun das Treffen in Garitz am ersten Juni-Wochenende erneut getroffen. Wir sehen uns dann hoffentlich im nächsten Jahr dort.

    Gruß Jens

    Hallo Franz,

    der Hebel auf der Antriebswelle ist bei mir nicht einstellbar. Von dem Hebel geht aber eine kurze Stange zum ersten Wischer und diese ist einstellbar. Ich habe es heute mal ausprobiert. Leider habe ich noch einen mechanischen Anschlag an der Welle des Wischers. Mit der Längenänderung der kurzen Stange ändert sich der Wischwinkel, durch den mechanischen Anschlag komme ich aber nicht sehr weit. Werde mich dann wohl mit dem Status abfinden müssen.

    Gruß Jens

    Hallo,


    bei meinem P70, der gerade fertig wird, ist der Winkel des Wischbereichs sehr klein. Wer kennt sich mit dem Gestänge der Vorkriegstechnik aus? Ändert sich was an der Größe des Wischbereichs, wenn ich die Länge der Verbindungsstange anpasse?


    Gruß Jens

    Hi Martin,


    bist du sicher, dass du das Motorklingeln meinst, welches durch klopfende Verbrennung kommt? Ich bin zwar kein Motorradman aber Motorklingeln, wie ich es kenne von 2- und 4-Taktern gibt es eigentlich nur unter Last.


    Gruß Jens

    Hi Oli,

    ich kenne mich nur mit der Nachkriegsausführung aus. Ich habe im P70 nach der Anleitung von Johannes Herold einen elektronischen Regler eingebaut und dazu den entsprechenden Widerstand verwendet, um den Erregerstrom zu begrenzen. Einen Vorwiderstand dynastartseitig gab und gibt es bei mir nicht.

    Gruß Jens

    Hallo und willkommen. Das hört sich nach richtigen Projekten an:). Viel Spaß im Forum. Falls Du AUVC-Mitglied bist, dann bitte Bescheid geben, dann können wir auch die Wissensdatenbank freischalten.

    Gruß Jens

    Ich habe vor einen meiner 3 F102, der eh nicht besonders schön,papierlos aber substanziell O.K. ist, ganzjährig einzusetzen, wenn er instandgesetzt ist.

    Ob er im Winter tatsächlich gefahren wird, hängt aber von der Wintertauglichkeit ab. Heizung und Heckscheibe kann man verbessern / nachrüsten.


    Aber mit welcher Ölsorte ist der Winterbetrieb der Ölautomatik heutzutage auch bei strengem Frost und kaltem Motor möglich?

    Dieser Wagen soll generell draußen bleiben.

    Ich fahre mit teilsynthetischem Öl. Den Temperaturunterschiede merke ich ganz deutlich an der Ölkontollanzeige. Bei Übergangswetter leuchtet die fast nie, da das Öl so dickflüssig ist, dass der Kontaktschalter nur sehr verzögert schließt. Im Hochsommer leuchtet sie schon, sobald ich kurz vom Gas gehe. Wenn ich mich recht erinnere, hat die Auto Union im Winterbetrieb eine Beimischung beim Öl vorgeschrieben. Ich glaube, mit den modernen synthetischen Ölen sollte das aber auch im Winter kein Problem für die Frischölschmierung darstellen.

    Gruß Jens

    Hallo Walter,

    von anderen habe ich gehört, dass die Teile im Sommer zu Dampfblasenbildung neigen. Man sollte deshalb auch ein Hitzschild verwenden. Eine technische Notwendigkeit für die Mischkammer sehe ich nicht. Ich würde sie nur verwenden, wenn ich einen /65 hätte und es dazugehört. Der Umbau ist dann schon etwas aufwändig, dafür dass es nicht viel oder gar nichts bringt. Neben der Kammer und dem Hitzeschild ist es ja mal mindestens eine andere Ölleitung und wahrscheinlich auch ein anderer Bowdenzug. Zusätzlich braucht man die Blindschraube am Vergaser. Ich war mit meinem auch schon in den Alpen und hatte ihn schon deutlich im roten Bereich. Damit scheint die Schmierung ohne Mischkammer bei den modernen Ölen völlig auszureichen.

    Gruß Jens

    Hallo Walter,

    ich habe so eine Mischkammer liegen und würde sie bei Bedarf auch abgeben. Deine Zweifel bezüglich der Trägheit des Systems mit Mischkammer kann ich nachvollziehen. Vermutlich ist die Schmierung nicht so sensibel bzw. ist immer noch genügend Öl an den entsprechenden Stellen, dass die Übergänge zwischen fett und mager nicht ins Gewicht fallen. Nach all dem Lehrgeld hat die Auto Union das System mit der Mischkammer sicherlich sehr ausgiebig getestet. Speziell das Problem mit der fehlenden Ölbeimischung im Chokebetrieb soll wohl in den harten Wintern in Nordamerika einige Ausfälle erzeugt haben, da man dort wohl durchaus etwas länger im Chokebetrieb gefahren ist. Es gibt da einen schönen Bericht eines Auto Union Technikers, der die Markteinführung in den USA mit betreut hat. Im Oldtimerbetrieb ist mein Choke nur wenige Sekunden im EInsatz und damit gibt es da kein Problem.

    Gruß Jens

    Hallo,

    ja, ich gehe davon aus, dass es den F12 nur mit Frischölautomatik gab. Die Frischölautomatik wurde bei der Auto Union meines Wissens 60/61 eingeführt und der F12 kam erst 63 raus.

    Das Nachrüsten ist kein Problem. Schau dir mal den Vergasertyp an, ob da in Höhe der Drosselklappe auf der Seite zum Motor eine Schraube sitzt. Dort gehört die Ölleitung dran. Wenn man die Frischölautomatik entfernt hat, wurde an dieser Stelle häufig eine Blindschraube eingesetzt. Falls die Schraube dort nicht ist, muss du auf den Vergaser mit Ölanschluss umrüsten. Ansonsten brauchst du halt den Behälter mit der Pumpe (am besten die Ausführung R2), die Ölleitung, den Bowdenzug und an der Drosselklappenbetätigung den Hebel, mit dem zweiten Anschluss für den Bowdenzug, sofern der bei dir nicht noch am Vergaser ist. Außerdem gibt es am Motor noch einen Blechlasche, in der der Bowdenzug eingehängt wird.

    Ich bin meinen F12 von Anfang an mit der Ölautomatik gefahren und habe nur gute Erfahrungen. Die Nachteile, die man in den 60gern gesehen hat, kamen hauptsächlich aus dem Winterbetrieb, den unsere Autos ja heute kaum mehr haben.

    Gerade bei Rundfahrten finde ich es gut, dass es bei Teillast und im Leerlauf keinen Ölnebel aus dem Auspuff gibt. Zur Ölautomatik gibt es aber so viele Meinungen wie DKW-Fahrer:)

    Gruß Jens

    Habe zwar keine Pumpe im DKW, der springt auch so gut an, aber in einem anderen Auto mit Vergaser. Da ist dann kurz vor dem Vergaser ein einstellbarer Druckminderer/Druckbegrenzer. Die Pumpe pumpt damit immer gegen einen Widerstand.

    Gruß Jens