Beiträge von ifadkw

    allo Johannes,


    Dein Angebot nehme ich natürlich gerne an. Ich habe mir vor Jahren mal mit einer zusammengenagelten Dachlatte beholfen. Aber bin immer offen für bessere Ideen und lerne immer gerne aus den Erfahrungen und Kenntnissen der "alten Hasen".:)

    Schicke das Foto bitte an meine Mailadresse: jazzoldie@t-online.de


    Schon mal vielen Dank dafür.


    Grüssle

    Rudi

    danke für die erhaltenen Tipps, vor allem an "Das DKW-Club-Mitglied-127"


    Ich wollte die Lenkung möglichst "auf der Werkbank" komplett eingestellt und einbaufertig montieren. Inzwischen ist aber klar, dass die waagrechte Stellung des Lenkrades nur bei nachträglichem Einbau des in das Lenkrohr eingesetzten Ritzels möglich ist, so wie "Das DKW-Club-Mitglied-127" (nach meiner Mitgliederliste ist das wohl Johannes Koll) es ausführlich beschreibt.


    Die Spureinstellung werde ich wohl nicht neu vornehmen, sodern bei der Erneuerung der beiden äusseren Köpfe mich an die Anzahl der Gewindegänge halten und hoffen, dass die Spur somit wieder stimmt. Oder spricht was dagegen?


    Grüssle aus dem Ländle

    Rudi

    niemand redet hier von der Einstellung der Vorspur.

    Die beiden Flanschschrauben und die Exzenterbuchse mit SW 30 siehst Du im Reparaturbuch und in der Ersatzteilliste.


    Das Foto hast Du von der falschen Seite aus gemacht, da ist die Lenkung nicht zu sehen. Mach mal ein Bild mit Blick auf das Lenkgetriebe.


    Gruss

    Rudi

    hallo Frank,


    klar, jeder Gedankengang ist hilfreich.


    So wie Du es beschreibst scheint mir auch der einzig mögliche Weg zu sein. Somit ist aber eine endgültige Einstellung VOR dem Einbau nicht machbar.


    An die beiden Flanschschrauben kommt man ja noch einigermassen gut hin. Problematisch ist im eingebauten Zustand allerdings die Einstellung der Exzenterbuchse. Da kommt man nicht so einfach hin. Evtl. einen "Spezialschlüssel" mit SW 30 anfertigen.

    Wie ich schon schrieb zum Thema : "Servicefreundlichkeit"


    Also vor dem Einbau des kompletten Lenkgetriebes auf dem Werktisch die optimale Position des Exzenters ermitteln und markieren.


    Gruss

    Rudi

    hallo Eumel

    und danke für Deine Antwort. Das Reparaturbuch für den P70 habe ich auch. Allerdings geht es hier um einen F8. Und da wurde die Lenkung etwas anders konstruiert und die einzelnen Komponenten (Zahnstange, Lenkhebel) sind unterschiedlich.


    So geht beim F8 der Ritzelschaft direkt in das Lenkrohr und wird dort mittels 2 konischen Bolzen verschraubt. Und eben diese beiden Bolzen bestimmen die Stellung des Lenkrades. Die Zwischenscheibe wie beim F70 gibt es hier nicht.

    Und im F8 Reparaturbuch wird die Montage leider nicht so ausführlich beschrieben.


    Deshalb stelle ich meine Anfangsfrage nochmals.


    Rudi

    über den Winter bin ich dabei, einiges an meinem IFA F8 Cabrio Bj. 1955 zu überholen.

    Alle Bremsbeläge habe ich erneuern lassen, Schwenklager überholt, neue Kupplungsbeläge, neue Kette, und sämtliche Lager und Simmerringe in Getriebe und Radnaben erneuert.

    Dazu natürlich neue Gummimanschetten.


    Momentan bin ich am überholen der Lenkung die mit der Zeit mehr Spiel bekommen hat und nach dem Nachstellen einen schweren Punkt hatte. Dazu habe ich das Lenkgetriebe ausgebaut, was eine Heidenarbeit ist. Denn es muss mit ziemlichem Aufwand die Kühlerverkleidung abgebaut werden. Das Wort "Servicefreundlichkeit" kannte man damals noch nicht.


    Jetzt liegt also das Lenkgetriebe vor mir. Ich habe noch eine originale Zahnstange aus DDR Lagerbestand, da ist sogar noch der Schutzlack drauf. Neue Spurstangenköpfe kommen schwenklagerseitig auch noch dran.


    Meine Frage:

    wie stelle ich im ausgebauten Zustand des Lenkgetriebes das Ritzel so ein, dass bei der Endmontage das Lenkrad bei Geradeausfahrt waagrecht steht?

    Das Ritzel kann ja in jeder beliebigen Position in die Zahnstange eingreifen. Es müssen aber die Bohrungen für das Lenkrohr in einer definierten Position stehen.


    Oder das Ritzel erst zusammen mit dem Lenkrad/Lenkrohr einstecken?


    Im Reparaturbuch steht dazu leider nichts. Habt ihr da einen Trick?


    Für Tipps bin ich immer dankbar.


    Grüssle aus dem Ländle

    Rudi

    bei einer Fahrt im Herbst hatte ich beim Hochschalten vom ersten in den zweiten Gang ein heftiges Ruckeln und einen kräftigen Knacks im Getriebe. Danach war alles wieder o.k., und ich bin dann noch 4-5 mal gefahren, insgesamt ca. 120 km. Der Wagen (F8 Cabrio) lief dabei wie gewohnt ruhig und die Gänge liessen sich einwandfrei schalten.

    Da ich im Winter sowieso die Kupplung überholen wollte, habe ich ihn nochmals warm gefahren um das Getriebeöl abzulassen. Dabei fand ich an der magnetischen Ablassschraube 2 grössere und 2 kleinere Bruchstücke eines Sprengrings.

    Nach Öffnen und Auseinandernehmen des Getriebes konnte ich nun den gebrochenen Sprengring sehen. Es ist der Sprengring, der im Gehäuse in einer Nut das Kugellager der Kupplungswelle gegen Verrutschen sichert. Eigenartigerweise ist dieser in meinem Ersatzteilbuch nicht aufgeführt. In der Explosionszeichnung ist er allerdings zu sehen.


    Es waren also nur noch zwei Fragmente des Ringes in der Nut die das Lager gehalten haben, der Rest lag unten im Getriebeöl. Nun konnte ich auch die Schäden sehen, die durch die Bruchstücke verursacht wurden. Am grossen Schaltrad für den ersten- und Rückwärtsgang sind zwei Zähne ziemlich lädiert, das werde ich nicht mehr einbauen.

    Eine Kupplungslamelle wurde "gesprengt" (deshalb heisst es ja Sprengring) und ein Stück der Lamelle ist ausgebrochen.

    Weitere Schäden am Tannenbaum usw. konnte ich nicht feststellen.


    Der Sprengring hat die Bezeichnung DIN 472 62mm für Bohrungen


    Hatte schon mal jemand diesen Defekt und wie kann dieser Sprengring brechen ?


    Rudi


    hier zeige ich ein paar Bilder


      



      

    hallo Tom,


    da lese ich "Industria Brasileira", also offenbar aus brasilianischer Produktion. Ob es den auch "made in Germany" gibt - keine Ahnung. Bei mir funzt er auf jeden Fall bestens seit über 22.000 km.

    Rudi




    Energiebilanz beim F8 ???

    Ich muss wohnortbedingt ziemlich viele Steigungen fahren, da braucht er gerne mal 8 - 9 Liter - bei 20 PS !!!

    Interessiert aber ausser Frau Baerbock niemand......


    Habe am 28.07.2008 einen alten VW-Regler vom Schrottplatz eingebaut (20,--€). Type müsste ich nachschauen. Seitdem 22.445 km gefahren. Noch nie irgendwelche Probleme damit gehabt.

    Elektronische Zündung, 12 Volt, damit läuft der Motor spürbar "weicher".

    Fahre seit 15.02.2019 mit 12V/60Ah Batterie (15,--€), weil am Schrottplazu gerade keine andere verfügbar war und die platzmässig noch gepasst hat.

    Ein Tipp auf den Starterknopf und der Motor läuft.


    So muss es sein:)


    Grüssle

    Rudi

    im Winter will ich einiges an meinem F8-Cabrio machen. Vor allem an der Vorderachse. Nun hat sich hier jede Menge Schmutz angesammelt, der sich mit Fett und Öl zu einer klebrigen Schicht auf allen Teilen angesetzt hat. Also Strassenstaub vermischt mit Fett und Öl. Ihr kennt das ja.


    Meine Frage ist nun, welches Mittel sich am Besten zur Auflösung und Entfernung dieser Schmutzschicht eignet. Ebenso für die "Innereien" im Getriebe. Seither habe ich immer Waschbenzin genommen.


    Was nutzt ihr? Waschbenzin, Bremsenreiniger, Kaltreiniger ?


    Ich kann nur mit Pinsel arbeiten, also nicht mit irgendwelchen Drucksprühern o.ä. Geräten. Zum "Einweichen" könnte ich eine Handsprühflasche verwenden.


    Mit der Entsorgung der Schmutzbrühe habe ich kein Problem, kann ich beim ortsansässigen Schrotthändler abgeben.


    Rudi

    danke für eure Antworten


    mein Effi ist ein IFA, Bj. 1955


    Die vorhandene Reparaturanleitung ist ein Nachdruck für DKW-Frontantriebswagen, Auto-Union AG Chemnitz, also wohl Vorkrieg.

    Eine andere Anleitung kenne ich nicht. (ausser einer explizit für den P-70, die ich auch habe).

    gibt es eine speziell für den IFA F-8 ?


    Mein Ersatzteilbuch ist für F-8 und P-70, und da gibt es diese Gleitfeder nicht mehr. Dafür die genannte Gleitschiene für den Lenkhebel.


    Somit ist meine Frage beantwortet und ich bin dank eurer Hilfe wieder etwas schlauer geworden.


    Grüssle aus dem Ländle

    Rudi

    ich will am F-8 Cabrio die Lenkung überholen.


    Im Reparaturbuch wird zu diesem Thema eine Gleitfeder erwähnt. (siehe Bild) Keil für Lenkungs-Zahnstange


    Bei meinem Lenkgetriebe gibt es diese Gleitfeder aber nicht, wie auch die beschriebene Schlitzschraube. Auch im Ersatzteilbuch sehe ich diese Teile nicht.

    Auch im Lenkgehäuse gibt es keine entsprechende Nut. (bei 2 Stück)


    Weiss jemand Genaueres dazu und hat die Antwort?


    Gruss und schon mal danke


    Rudi


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