Beiträge von ifadkw

    in meinem auf 12 Volt umgerüsteten F8 Cabrio tut ein VW-Regler für 15,--€ vom Schrottplatz seit 13 Jahren und 22.000 Kilometern seinen Dienst ohne Probleme. Die Batterie (60Ah - ebenfalls 15,--€ vom Schrotti - die hatten gerade keine kleinere da) wird einwandfrei geladen. Nachladen in der Garage muss ich so gut wie nie.

    Meine letzte Ausfahrt war am 6. September 2020. Seitdem stand der Wagen in der Garage. Letzte Woche, am 20. Februar habe ich den Motor probehalber gestartet. Sprang auf Anhieb an, ohne dass die Batterie in dieser Standzeit nachgeladen wurde.

    Die Unterbrecherplatte habe ich auch schon vor Jahren durch die einfache, elektronische "Russenzündung" vom GOGGO ersetzt.

    Der Motor läuft durch die damit gegebene, um exakt 180-Grad versetzte Zündfolge butterweich und Probleme mit den Zündkontakten gibt es damit auch nicht.


    Grüssle

    Rudi

    es gibt den Schaltturm mit und ohne Einfüllstutzen.

    Wenn ohne, dann muss er abgeschraubt werden.


    Oder Trichter mit Schlauch am "Prüfloch" am seitlichen Getriebedeckel.


    Rudi

    .....Unterbrecherplatten für Jahrzehnte.....


    habe ich auch.


    aber für mich überwiegen die Vorteile . Keine Kontakte die abbrennen und sich verstellen.

    Und vor Allem eine deutlich spürbare Verbesserung der Laufruhe.


    Und soooooo neumodisch ist diese mit Dampfelektronik aufgebaute Zündung auch nicht.

    Gab´s schon für den Trabbi.

    Grüssle

    Rudi

    hallo Heinz,

    das ist schon klar.


    Meine Frage war, wie funktioniert das mit der Zündung vom Sausewind?

    Dort ist offensichtlich nur 1 Hall-Sensor und am Ring sind die Magnete um 180° versetzt. D.h. es werden pro Umdrehung 2 Impulse erzeugt und dann aber immer auf beide Zündspulen gleichzeitig gegeben ?

    Hall-Sensoren gibt es ja mit unterschiedlichen Schaltfunktionen.


    Noch eine Frage: mich würde interssieren welche Mostfets (oder was) auf der Russenplatine zur Ansteuerung der Zündspulen verbaut sind?


    Rudi

    ,

    bitte erklärt mir, was das heisst:

    "180° Schließwinkel"


    ich wundere mich nämlich, dass auf der Platine bei Ebay nur 1 Hall-Sensor sitzt. Wie werden damit aber 2 Zündspulen angesteuert?


    Ich habe in meinem F8 die sog. "Russen-Zündung" vom GOGGO-Mobil eingebaut. Die ist mit wenigen Bauteilen sehr einfach aufgebaut. Da sitzen 2 Hall-Sensoren, 2 MOSFET (? da sind die Daten abgekratzt), ein paar Kondensatoren, Widerstände, Dioden und die Funktion kann ich nachvollziehen. Im rotierenden Alu-Ring sind 2 winzige Magnete mit entgegengesetzter Polung 180° versetzt eingeklebt. Funktioniert problemlos seit über 17.000 km.


    Rudi


    auch wenn der Funke zum falschen Zeitpunkt kommt, müsste der Motor laufen, wenn auch nicht optimal. Sofern es der Dynastart vom F8 und der richtige Fliehkraftversteller ist. Zumindest müsste er "patschen" wenn sich das Gemisch im Zylinder angesammelt hat.

    Der Fliehkraftversteller hat beim unbelasteten Motor keine grosse Wirkung. Meiner war auch schon fest, das habe ich beim Fahren überhaupt nicht gemerkt. Fiel mir dann erst beim Schrauben an der Anlage auf.


    In diesem Fall ist Ferndiagnose schwierig. Zündkabel vertauscht ?


    Rudi

    In den Schwenklagern der Vorderachse sind Pertinax- oder Alubuchsen verbaut. Dort treten ja keine hohen Drehzahlen auf, lediglich relativ geringe Schwenkbewegungen.

    Als Lager für belastete, drehende Wellen bei einigermassen hohen Temperaturen sind Pertinaxbuchsen sicherlich ungeeignet und der Verschleiss nach sehr kurzer Zeit wäre vorprogrammiert.


    Die Buchsen von Micha Zimmermann habe ich seit Jahren und mehreren Tausend Kilometern drin, die passen und machen keinerlei Probleme. Beim Einbau auf die Position der inneren Ölbohrung achten !

    Es gibt aber auch andere Lieferanten.


    Grüssle

    Rudi

    Hi, hab noch nie von Pertinax-Buchsen im Getriebe gehört und kann mir das absolut nicht vorstellen. Sieht sehr nach Schwenklagerbuchsen aus.

    Gruß Jens

    dieser Meinung bin ich auch. Teile doch bitte mal die Abmessungen mit. Hast Du schon geschaut, ob die überhaupt passen würden? Schwenklagerbuchsen sind um einiges grösser.

    Entweder hast Du bei der Bestellung unklare Angaben gemacht oder der Lieferant hat keine Ahnung.


    Micha Zimmermann (und andere) haben die richtigen im Angebot:

    http://micha-zimmermann.com/IF…0Motor%20&%20Getriebe.pdf


    Rudi

    die "Schaltbohne" (in der Ersatzteilliste als Sperrbolzen bezeichnet) ist nicht federbelastet.

    Die Kugeln in den beiden Schaltklauen jedoch werden mittels starken Federn in die Nuten der Schaltstangen gedrückt und sorgen dafür, dass die Gänge einrasten und in Position gehalten werden.

    Wird eine dieser Komponenten (Sperrbolzen, Kugeln, Federn) beim Zusammenbau vergessen ist vorprogrammiert, dass die Schaltung nicht funktioniert.

    Ich hatte vor langer Zeit beim Schrauben an meinem damaligen VW-Brezel-Käfer diesen Sperrbolzen vergessen was sich dann zeigte, als ich Stuttgart an einer Ampel (ausgerechnet am steilen Berg) anfahren wollte. Der Motor wurde abgewürgt, weil der 1. und 2. Gang gleichzeitig eingelegt waren. Allerdings war ich bis dort bereits gut 10 km gefahren. Nach einigem Rühren am Schalthebel konnte ich dann im 2. Gang wieder nach Hause fahren.


    Grüssle

    Rudi

    hallo Oli,


    genau solche Gewebeschläuche habe ich für die Neuverlegung meiner Kabelstränge verwendet. Sehen gut aus, sind praktisch und schaffen Übersichtlichkeit.
    Ein kleiner Batteriekasten wäre evtl. sowas: Ebay Nr. 323499141609
    gibt es mit verschiedenen Klemmenzahlen.
    In welcher Schwarzwaldecke wohnst Du denn? Vielleicht sieht man sich mal bei einem Treffen.
    Ich war mit meinem F8 schon mehrmals bei Treffen in Leonberg, Schramberg und Baiersbronn und bin schon auf dem Kandel gefahren.
    Da gibt es dann Strecken, die für die 20 PS mit 2 Personen eine ziemliche Herausforderung sind. Bergab gilt diese Herausforderung dann für die Bremsen.
    In normalen Nicht-Corona Zeiten findet auch zweimal im Jahr das grosse Treffen beim Breuningerland oder Hofmeister in LB statt. Dort war ich regelmässig.


    Grüssle aus Hohenlohe
    Rudi

    hallo Oli,
    die Sicherungen sitzen doch wohl ganz normal im Sicherungskasten. Ich kann das nicht mehr genau nachvollziehen, da ich bei der Umrüstung auf 12 Volt den alten, unübersichtlichen und verbastelten Kabelverhau restlos entfernt habe und alle Kabel wurden neu verlegt. Dabei habe ich alle Sicherungen auf 2 Kästchen verteilt.
    Zu DDR-Zeiten wurde halt viel umgestrickt und jeder hat nach seinen Möglichkeiten gebastelt.


    In Deinem Beitrag "Fußschalter" sprichst Du den AUVC an. Dort sind leider immer noch einige Kollegen unterwegs, denen sich beim Begriff "IFA" die Nackenhaare sträuben.
    Diese Erfahrung mache ich auch heute noch immer wieder mal bei Oldie-Treffen. "Du mit Deinem DDR-Nachbau...."
    Auch ich hatte mich zu Anfang meiner "F-8 Karriere" (1995) dort erkundigt und einen saublöden, handgeschriebenen Brief als Antwort bekommen. Tenor "wer oder was ist IFA ?" Ich soll mich doch nach einem anderen Club umschauen.
    Allerdings verbauen diese Leute in ihren originalen DKWs jede Menge IFA-Teile. Die Meisten sind inzwischen jedoch von ihrem Ross runtergekommen und sind gottfroh, dass es diese Bezugsquellen gibt.
    Auch Dein neuer Schalter stammt vermutlich aus IFA-Produktion.


    Grüssle und schönen Sonntag
    Rudi

    hallo Jens, wie ich das sehe hast Du eine Laubersheimer-Zündung eingebaut und bist zufrieden.


    Tom hat Recht, die Autos laufen mit der mechanischen Zündung von Anbeginn bis heute.


    Ich habe 2010 eine einfache, kontaktlose elektronisch Zündung in meinem auf 12 Volt umgerüsteten F8 eingebaut. Diese wurde für das Goggo angeboten und ich habe sie mit leichten Modifizierungen (Adapterring angefertigt und die Nocken am Fliehkraftversteller abgedreht) ) für meinen F8 angepasst. Von aussen nicht sichtbar. Seither bin ich über 15.000 km ohne irgendeine Störung gefahren und habe mich nie wieder um die Zündung gekümmert.


    Meine Erfahrung ist, dass der Motor wesentlich runder und weicher läuft. Das liegt daran, dass die Zündzeitpunkte der beiden Zylinder immer um exakt 180 Grad versetzt sind. Das lässt sich mit der originalen Unterbrecherzündung konstruktionsbedingt nicht erreichen.
    Dort stellt man den ersten Zylinder auf den Zeitpunkt, danach den zweiten. Dadurch verschiebt sich aber zwangsläufig der Zeitpunkt des ersten Zylinders wieder.
    Zudem natürlich nie wieder Ärger mit abgebrannten oder verschmutzten Kontakten.


    Aufgrund meiner Erfahrung tendiere ich also absolut zur Elektronik und sehe das für mich schon als "nennenswerten Vorteil".


    Grüssle aus dem Ländle
    Rudi