Beiträge von Rostpickel

    Hallo zusammen,
    die Gewindeeinsätze gibt es auch von anderen Herstellern. Ich benutze seit Jahren die von Völkel, In D hergestellt und preiswert.
    Zur Reparatur: Wenn der Krümmer angebaut ist, macht es nicht so viel aus, sollte das Gewindeloch schon unrund sein. Den Bohrer mit Tiefenanschlag versehen (Klebeband plus kleine Unterlegscheibe, so mache ich das zumindest).
    Viel Erfolg

    Hallo , habe einen Rahmen von F7 oder auch F5 gerettet. Sieht nicht so gut aus, (aber meiner war ähnlich und ist ja auch schon wieder ein paar Jahre auf der Straße). Motor und Getriebe sind drauf, Zylinderkopf fehlt. Rahmennummer habe ich nicht freigelegt. Bei Interesse bitte melden.

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    Hallo Andreas, schau mal, ob der Startschieber richtig schließt. Der Seilzug sollte mindestens 1 mm Spiel haben am Armaturenbrett. Und wie Frank andeutet, war es auch bei mir: Zündung etwas verstellt - schlechte Gasannahme, Verschlucken und Fatschen. Ist also nicht immer der Vergaser.


    Gruß, Oli

    Ja, Dein Kollege hat Recht, alles richtig. Auch beim Zylinderkopf könnte man aber über Flammspritzen nachdenken. Das habe ich allerdings noch nie gemacht, da gehe ich der Tage mal hinterher. Wäre doch gelacht. Schweißen ist übrigens seit ca. 25 Jahren mein Spezialgebiet bin im Rohrleitungs- und Apparatebau in der Schweißtechnik tätig. Gruß

    Hallo Karl: Ich habe nicht von Laserschweißen geredet. Guß kann man heute mit guten Elektroden sauber von Hand schweißen. Aber ja, vorher von hand beschleifen ist natürlich besser und billiger.
    Freilauf würde ich Flammspritzen und überfräsen. Viel billiger und kann auch mit Hartschichtauftrag gemacht werden. Leider ist unsere IFA-Gemeinde im Regelfall nicht bereit, das auch dafür nötige Entgelt aufzubringen. Falls es bei Dir aktuell ist mit dem Freilauf: Bitte melden. 01703207704ß

    Hallo Karl,
    Deine Ausführungen zum Schweißen sind recht interessant. Allerdings wäre es sinnvoll, bereits vor dem Schweißen zu planen, um später nicht wieder auf dem gleichen maroden Grundmaterial zu landen, oder wie siehst Du das?
    Grüße, Rostpickel

    Hallo,


    wen's interessiert: durchgebrannte 220 Watt- Regler
    Die Trabiregler 220 Watt gibt es in 12- Volt und in 6- Volt- Ausführung.
    Ja, bei 12- Volt- Betrieb ist die Maschinenleistung mit 250 Watt angegeben. Das hält ein 220- Watt- Regler nicht ewig durch. Hier muß ein 250 oder 500- Watt- Regler rein.
    Für 6- Volt- Betrieb ist die Dynastartleistung aber mit nur 130 Watt angegeben, sprich: Hier tut es ein 6 Volt 220- Watt- Regler vom Trabant theoretisch durchaus. Habe jetzt den zweiten Regler dieser Art drin, bis jetzt erst etwa 300 km: Aber läuft und lädt. (Der erste war nicht kaputt, habe nur aus Spaß einen zweiten fertiggemacht).
    Aber wichtig ist auch die Regelfrequenz, hier läßt sich nach meinen Versuchen nur feststellen: Wenn der Regler trotz sorgfältiger Voreinstellung im Betrieb "flattert", dann besser austauschen, weil sonst auf Dauer die Kontakte verbrennen.

    Entschuldigung an alle,


    wenn meine Antworten mal etwas länger dauern: Ich bin auf Montage, 50 bis 70 Stunden die Woche plus Fahrtzeiten.
    Wer die Beiträge richtig liest, findet auch meine Telefonnummer, da geht alles ganz schnell.


    Hallo ifadkw:
    Daß Micha diese "Ringe" (meinst Du die gleichen Kugeln oder Ringe für nachgebaute Lager) anbietet, wußte ich nicht, obwohl ich bei ihm seit Jahren einkaufe. Habe ihn gerade in Ottendorf- Okrilla getroffen, nun aber natürlich gar nicht mehr nach den Filzlagern geschaut. Ich habe die Kugeln anfertigen lassen, weil mir auf Märkten "Einzelstücke" für 8 € aufwärts angeboten wurden. Daß es über ebay nicht billiger als 8 € geht,mußte ich allerdings erst selbst erfahren. :-(
    Komischerweise bekomme ich pn's manchmal als e-mail zugestellt und manchmal nicht. wie dem auch sei: Habe dir heute geantwortet.
    Übrigens finde ich die verchromte Schaltstange gut, und zwar nicht wegen der Optik. Die Schalterei geht damit bestimmt sehr schön weich, überlege ich auf jeden Fall auch für mich (nee, ich meine mein Auto).

    Hallo Bastelopa,


    nee. Bin halt immer bis 8 am Arbeiten.
    Das mit dem Einklemmen könnte gehen, aber: kann sich lösen, kann den Übergangswiderstand verändern (Korrosion, Wackelkontakt). Lösen wäre schlimm, weil dann die Regelung nicht mehr funktioniert. Kann man aber probieren, Theorie ist immer eine Seite (damit kann man ALLES so lange diskutieren, bis jeder weiß, daß es NICHT geht), Versuch eine andere.
    Hab da mal so ein schönes Plakat gelesen: Die Hummel könnte eigentlich nach allen aerodynamischen Gesetzen nicht fliegen. Der Hummel ist das aber nicht bekannt: Sie fliegt einfach.
    So sollte man es halt angehen.
    Spaß beiseite: Wenn der Vorschaltwiderstand ausfällt, kann der Akku wirklich kaputtgehen (der Dynastart NICHT), deshalb: Versuch okay, aber: BEOBACHTEN, eventuell mit Spannungsmessung in Fahrersicht: Voltmeter an plus und minus der Batterie, Ladespannung nicht über 7,8 Volt - alles okay. Eine Überwachung des Ladestroms bringt übrigens (alleinig durchgeführt) nicht viel, da man dazu immer den momentanen Status der Batterie und die zugeschalteten Verbraucher mit betrachten muß.
    Wenn's nicht geht, schick den Regler her.
    Bei Deinem 180 Watt- Regler könntet Du dich vielleicht auch verguckt haben: Der originale hat 130 Watt. Schau nochmal drauf.
    Mach mal ein Foto von oben (ohne Kappe) und eines von unten und schicke es mir.


    Schönen Gruß

    Hallo Bastelopa,


    der eigentliche Umbau ist nicht schwer, wenn man sich vorher ein bißchen damit beschäftigt hat.
    Der Vorwiderstand ist von D+ auf DF geschaltet. Der muß aber von DF nach Masse, damit überhaupt ein Strom fließt. Einziges Problem: Der Widerstandsdraht läßt sich nicht löten: Schweißen mit WIG- Gerät (15 Ampere, halbe Sekunde, das muß man schon bringen).
    Der Regelschalter (nicht der "Schaltkontakt" auf der rechten Seite!) will beim Trabi immer auf Plus durchregeln, wenn die gelieferte Spannung zu hoch wird. Schraube raus, Kontakt und Pertinaxplättchen (Isolierung) abnehmen, von ganz oben nach ganz unten platzieren (vorher die zwei kleinen Nasen am Kontakt um 180 ° nach unten biegen, die siehst Du erst, wenn es auseinandergebaut wird), wieder zusammenschrauben - fertig.
    Gibt es ab dem WE in der Bucht von mir zu kaufen, schließlich wollen nicht alle so tief einsteigen.
    Meine Tel.- Nr.: 01703207704
    Wenn ich es nicht vergesse (passiert mir dauernd), melde ich mich mal die nächsten Tage.

    Das sind aber Kugeln. Nicht wie für die meisten Nachbauten Filzstreifen oder Ringe, sondern wie Original. Nimm 4, ich weiß nicht, wie lange die halten. Du 4, ich 4 - wären dann schon acht: Brauch nur noch 42 sammeln. :)
    Vielleicht kann jemand anderes was zur Haltbarkeit sagen. Aber die fressen ja kein Brot. Habe ein Muster nach Hause bekommen, das ist solide und fest. Übrigens in Deutschland hergestellt.
    Meine Frau hat (unbezahlbar :thumbup: ) den jetzt verbauten Satz Filzkugeln für mich mit der Hand gefilzt, aber sie bekommt die Festigkeit nicht so hin, wie ich das jetzt an dem Muster gesehen habe.

    Guten Tag,


    habe bei meinen ersten beiden Beiträgen nicht daran gedacht, mich ordentlich vorzustellen. Ich habe vor vielen Jahren mal Motorenschlosser gelernt (an sehr großen Motoren ;-)), früher ein wenig AWO geschraubt und 1995 begonnen, ein schrottreifes IFA F8 Cabrio wieder herzurichten. 5 Jahre, als Fernmonteur gar nicht Zoo schlecht. Nun ja, es fährt mit all den Fehlern, die ich daran gemacht habe und macht Spaß. In diesem Forum lese ich seit ungefähr drei Jahren und habe mir schon etliche Tips hier geholt. Dafür erst einmal Danke.


    Zum Thema: Habe mir eben einen Trabiregler 6 Volt 220 Watt auf Minusregelung umgebaut. Der Umbau dauert mit Bier ca. 10 Minuten - und es funktioniert. Vorteil: Ich kann jederzeit den originalen Flachregler benutzen, ohne großartiges Zurückrüsten. Hat mich auch einfach mal interessiert, ob das so geht.
    Habe den Dynastart, wie er nach Einführung der Flachregler verbaut wurde, also bereits ohne integrierten Vorwiderstand und seither ja auch werksmäßig minusgeregelt.
    Ich lese aber immer wieder, daß es zwingend notwendig ist, die 12,5 Ohm beim Vorwiderstand einzuhalten. Aber der von mir zuletzt gefahrene originale Regler 6 Volt 130 Watt hat einen Vorwiderstand von nur 6,5 Ohm (prüfe das am WE noch einmal). Wie paßt das zusammen, habe mit diesem Regler ca. 3500 km zurückgelegt. Ausgebaut habe ich ihn nur, weil ich mir etwas als Reserve hertun wollte. Ist es nicht eher so, daß der Vorwiderstand auch, nicht nur, auf den Regler mit abgestimmt sein muß? Wenn man hier den idealen Wert für den Trabiregler herausfinden würde, wäre das eine feine Sache, denn diese sind ja nicht so selten und dem Original relativ nah.
    Kann zum Thema Vorwiderstand jemand noch etwas beisteuern?

    Hallo Kai,
    das freut mich zu hören. Falls Interesse besteht: Ich könnte auch die Lagerfilze herstellen lassen, möchte nicht einmal Gewinn dabei machen. Aber die Unkosten sollten schon rauskommen. Beläuft sich dann auf ca. 5 € pro Stück. Aber es müßten 50 Stück zusammenkommen, sonst wird es teurer. Die Firma läßt eventuell noch mit sich reden, aber so sieht's im Moment aus.