Beiträge von f8ter

    Also Bild 1 ist mMn.korrekt. Auf dem zweiten Foto sieht man ja den Spurstangenkopf an der gleichen Stelle wie auf dem ersten. Mann meint sogar die starken und schwachen Federn auch ohne Legende zu erkennen. Könnte es vllt. sein, dass sich hier ein Foto der P70 Vorderachse eingeschlichen hat. Dafür wär das Bild stimmig. Die Dreh-bzw Fahrtrichtung wäre bei Bild 2 genau in die andere Richtung.

    Hallo nr.76,

    Die schwachen Federn kommen jeweils an die auflaufende und die starken an die ablaufende Seite der Brembacke. Das hat den Effekt dass die Bremsbacken an der auflaufenden Seite durch die geringere Federkraft zuerst die Trommel berühren und somit den selbstverstärkenden sogenannten Servoeffekt herbeiführen.

    Hallo, vielen Dank für Eure Antworten.

    Die Buchsen entsprechen mit den Aussenmassen genau denen aus Metall. Ich habe bei dem Händler den Artikel:


    "Buchsen der Vorgelegewelle und Schwimmbuchse als Satz"


    bestellt.

    Es werden dann 2 Stück Buchsen für die Vorgelegewelle aus Pertinax und eine Schwimmbuchse aus Messing geliefert. Der Händler beteuert die Pertinaxbuchsen wären original.

    Hallo, mir wurden zur Überholung meines Getriebes für die Vorgelegewelle solche Buchsen ( siehe Bild) geliefert.

    Der Lieferant meinte es wären Originalbuchsen. Die in meinem Getriebe verbauten Buchsen sind aus Lagerbronze und haben zum Fettransport einen inneren Schneckenkanal weiterhin sind auf der Vorderseite im Viertelstundenabstand Nuten für den Schmiermitteleintritt eingebracht.

    Die neu gelieferten Buchsen bestehen aus einem pertinaxänlichen Material und haben nur einen, nicht gerade sehr exakt, eingebrachten, geradlinigen Schmiermittelkanal. Die vorderseitigen Nuten für den Schmiermitteltransport fehlen gänzlich.

    Meiner Meinung nach kann eine mit dieser Buchse ausgestattete Lagerstelle nicht zuverlässig funktionieren da das Fett nicht eindringen kann. Auch die Materialwahl erscheint mir fraglich.

    Was meint Ihr, würdet Ihr bei der Überholung des Getriebes eine solche Buchse verbauen? Kennt jemand solche Buchsen als Original?

    Hallo, hatte jetzt nach 500km auch das Problem, dass das Kabel am Loch der Lenksäule durchgescheuert war. Beim Ifa F8 ist die ganze Sache noch mit eine Gummihaube verdeckt. was diese Anordnung auch noch einengt. Ich habe dann mit einfachen Mitteln einen Schleifenring gebaut der sehr gut funktioniert. Das Bild zeigt ihn ohne die Gummihaube. Ist sie drüber sieht alles original aus.

    Grüsse Gerald

    Habe fertig.


    Danke an alle für Eure Ratschläge und Tipps.


    Nachdem das Getriebe nun schon mal offen war und o.g. Ursache erkannt war, offenbarten sich natürlich noch weitere Bedürfnisse seitens des Getriebes.

    Der komplette Schaltsatz hatte es hinter sich, hinzu kamen ausgelutschte Buchsen , Dichtringe und Lager.

    Vielen Dank an Jürgen (Bastelopa), zu dem ich eine Telefon bzw WhatsApp Standleitung eingerichtet hatte, für das umfassende Tutorial zu jeder Tageszeit ;)und die blitzschnelle Lieferung aller erforderlichen Ersatzteile jenseits der teilweise im Netz aufgerufenen Mondpreise.

    Die soeben erfolgte ausgiebige Probefahrt gab einem geräuschlos schaltwillig funktionierendem Getriebe die Bühne.


    Danke und Grüsse

    Gerald

    Ich schließe mich jebi an. Danke Heinz, für die aufschlussreichen Bilder. Ich hab inzwischen das Getriebe zerlegt und festgestellt, dass die Kugel in der Klaue der Gasse 2-3 durch uralten Schmodder in der Bohrung verklemmt war und das KEINE Schaltbohne verbaut war :huh:

    Vielen Dank an alle für Eure Hilfe.

    Bastelopa trifft es genau.

    Das Rätsel ist gelöst. Wie mir hier auch schon geraten wurde habe ich den Schaltturm demontiert. Danach wurde sichtbar,dass die Schaltklaue in Schaltgasse 2-3 ohne Widerstand hin und her rutschen kann. Hier fehlt offensichtlich der federbelastete Arretierstift (Schaltbohne) in der Klaue, sodass wenn man in 1-R unterwegs ist sich die Klaue 2-3 nach Belieben bewegt und beim Runterschalten den Weg des Schaltfingers in die Leerlaufgasse versperren kann. Wo der Stift allerdings geblieben ist wird sich erst nach Öffnen des Getriebes zeigen.

    Hallo, hab heute bei allerschönstem Sonntagswetter eine Ausfahrt gemacht. Dann beim Heranrollen an eine Kreuzung und versuchtem Gangwechsel ging garnichts mehr. Der Schalthebel steht wie festgemauert in herausgezogener Mittelstellung, also eigentlich Leerlauf. Dabei liegt der 2te Gang drin. Glücklicherweise waren es blos noch ein paar Kilometer bis nach Haus, sodass ich im 2ten weiterfahren konnte.

    Aber nun, was tun?

    Weiss vielleicht jemand von euch was hier passiert ist . Besteht vieleicht die Möglichkeit über den abgebauten Schaltdom Klarheit zu bekommen oder ist der Getriebeausbau unerlässlich.

    Grüsse Gerald