Beiträge von Franz

    Bitte überprüfe die Kraftstoffpumpe. Falls die Membran porös ist, gelangt Kraftstoff direkt in das Kurbelgehäuse und der erste Zylinder überfettet gnadenlos. Endresultat kann ein ausgewaschenes Kurbelwellen Lager sein. Dann wird`s teuer.

    Falls das ok ist, auf jeden Fall in Richtung Zündanlage forschen, Vergaserfehler würde sich auf alle 3 Zylinder auswirken. Um eine faule Zündspule auszuschließen, kann man ja die betreffende Spule mal mit einer anderen tauschen. Das geht auch ohne Ausbau, einfach die Zündkabel umstecken und den entsprechenden Anschluss vom Zündkontakt tauschen.

    Verdächtig sind auch die Kerzenstecker, zur Not mal Zündkabel 2 cm abisolieren und direkt an die Kerze anschließen.

    Dann die Kontakte selbst: stimmen Zündzeitpunkt und Schließwinkel und öffnen alle 3 Kontakte wirklich zuverlässig? Falls die DDR Teile (Blitz-Kontakte) neu eingebaut wurden, reinige die Kontaktflächen vor dem Einbau.


    Einfach systematisch vorgehen, solche Fehler sind zu finden. Viel Erfolg

    Bremsleitungen kann man selbst herstellen. Voraussetzung ist der Zugriff auf ein anständiges Bördelgerät. Sollten weitere Bremsleitungen angerostet sein, lohnt sich evtl. die Anschaffung eines Bördelgerätes, welches in vernünftiger Qualität mit ca. 110 € zu Buche schlägt. Ich bin mit diesem Gerät zufrieden, möchte aber ausdrücklich hier keine Werbung machen: https://www.lensker24.de/411/m…remsleitungsboerdelgeraet

    Dann kann man auf Meterware zurückgreifen, der Durchmesser beträgt übrigens 4,75mm (3/16"), der Bördel ist ein Standard F-Bördel.

    Neue Überwurfmuttern verstehen sich von selbst, die gibt es passend zum F-Bördel dort, wo es auch die Meterware gibt, in jedem einigermaßen gut sortierten Autozubehörladen. Sollte man mit fertigen Leitungslängen klar kommen, die es in 10cm Abstufungen zu kaufen gibt, ist das natürlich die einfachste Möglichkeit.


    Es bietet sich in diesem Zusammenhang an, Kunifer-Leitungen einzubauen. Inzwischen sind diese auch mit dem Segen des Tüv verfügbar, damit hat sich das Thema Rost dann erledigt. Auch sind die Kunifer Leitungen sehr leicht zu biegen und zu bördeln.


    Wenn Du den Weg nicht scheust, komm' mit den Reststücken der alten Leitung vorbei, dann mach' ich Dir die Bremsleitung flott.


    Grüße aus der Eifel, René

    Und häufig billiger, aber ganz bestimmt nachhaltiger als der ganze Wegwerf-Müll der heutzutage gebaut wird.


    schöne Grüße

    Matthias

    Na ja, das sollte man doch etwas relativieren. Ganz sicher sterben Autos heute an anderen Krankheiten als vor 40 Jahren und davor. Damals war es der Rost, der maßgeblich verantwortlich für den Tod war. Und das fing bei manchen Autos schon früh an. Alfasud waren nach 4 Jahren zum ersten mal beim Karosseriebauer, auch Opel, Ford, Mercedes und VW waren da nicht viel besser. Nach 10 Jahren lohnte es sich in der Regel nicht mehr, die Karren wurden noch ein bis zwei mal "über den Tüv" geschweißt, dann ging es zum Verwerter. Natürlich war auch die Technik nicht so haltbar, wie bei aktuellen Autos. Ein Käfer Motor hielt bei guter Pflege 180000 km, die legendären Mercedes Diesel Motoren waren nach 100000 km im Winter kaum noch zur Arbeit zu überreden, 5 Minuten Vorglühen und eine Dosis Startpilot im Handschuhfach gehörten zum guten Ton. Klar liefen die mit 500000 km noch, aber wie?

    DKW Motoren waren gut für 80000km, dann stand eine Überholung an. Neue Welle, neue Kolben, erstes Schleifmaß. Heute sind es in der Regel die Abgasvorschriften und die damit einhergehenden technischen Lösungen, die massive Probleme bereiten. Mechanisch halten die Motoren ein Vielfaches, wenn man sie mit Sinn und Verstand behandelt. Und wenn das nicht hilft, der Automobilindustrie zu Wachstum zu verhelfen, hilft die Politik. Ich sage mal lieber nichts zum Irrweg Elektromobilität.


    Früher war alle 5000-10000 km eine Wartung vorgesehen, incl. Ölwechsel und Abschmierdienst. Machte man das nicht, war das Fahrwerk schnell am Ende. Wer kennt nicht die brechenden Kugelgelenke bei VW, heute spart man dafür an Federn, die irgendwann brechen. Allerdings sind die Folgen nicht so dramatisch. Ausnahme der R(ost)4, der irgendwann die komplette Hinterachse verlor.


    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin sicher kein Verfechter der modernen Multimedia-Plastik-Wegwerfautos, aber früher war wirklich nicht alles besser. Ach ja, unser Jüngster ist ein Audi A2, der Aluwagen wird bald volljährig. DAS war ein wirklich nachhaltiges Auto, daher hat Audi sich auch nach 5 Jahren Bauzeit entschieden, wieder Blechautos zu bauen, die kaputt gehen, was man inzwischen auch unumwunden zugibt. Auch unsere Mercedes W201 und W124 sind nahhaltige Autos, die mit realistischem Pflegeaufwand über 35 Jahre Alltagsbetrieb aushalten.


    Wenn man mal genauer hinschaut, findet man 2022 immer noch sehr viele Autos in freier Wildbahn, die älter als 20 Jahre sind. 1980 kann ich mich kaum an Autos aus den 60ern erinnern, in den 90ern waren keine 70er-Jahre Autos mehr auf der Straße und auch die Autos der 80er Jahre waren zur Jahrtausendwende verschwunden, wenn man mal von wenigen Langzeitautos wie z.B. o.g. Mercedes Modelle, VW Golf2 (davon sind noch mehr unterwegs als von seinem Nachfolger Golf3) oder 7er Volvos absieht.


    Soviel zum Thema "Zündschalter gesucht" ^^

    Und nun, Feuer frei...


    Grüße, René

    Jetzt stehen im KFB,

    Bestand:

    192 Sp.

    191, was sehr traurig ist:


    https://www.nord24.de/der-nord…zwei-verletzte-78113.html


    Ich habe schon öfter von nachfolgenden Autofahrern den gut gemeinten Hinweis gehört, meine Bremslichter bzw. meine Blinklichter seien defekt. Es scheint niemand mehr zu verstehen, was die kombinierte Brems-Blinkleuchte unserer DKW bedeutet. Daher kann man nur raten, vor stärkeren Bremsmanövern in den Rückspiegel zu schauen und im Zweifelsfall lieber am Abzweig geradeaus zu fahren, bevor der Hintermann bzw. -frau in's Heck einschlägt.


    Grüße, René

    Ich halte es auch wie Heinz, habe früher ebenfalls mit Ballistol und Schuhcreme (farblos!) gearbeitet, dann hat mein Schreiner mir eine Dose "Holzbutter" von Renuwell geschenkt. Das Zeug ist wunderbar, ungiftig und lebensmittelecht. Es hat schon einigen alten Radios sowohl mit Holz- als auch mit Bakelitgehäusen (z.B. Philettas) und auch dem Bakelit Armaturenbrett meiner Goliaths zu frischem Glanz verholfen.

    Ist vielleicht eine Alternative.


    Frohe Ostern, René

    er sucht:


    Buchsen für die vorderen und hinteren Federn (wohl die Silentbuchsen)

    Buchsen für die Stoßdämpfer (neue Dämpfer wären sicher besser)

    Flansch-Blöcke (?) für die Querlenker (wohl auch die Buchsen, vermute ich)

    Achsmanschetten innen und außen (wohl die der Antriebswellen)

    Faltenbalg des Lenkgetriebes

    Hintere Federn komplett

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es doch bei der Frage gar nicht darum, welche Nachfertigungen verfügbar sind, sondern um deren Qualität. Die Frage ist ja auch durchaus berechtigt, da viele Nachbauteile, so will ich sie mal nennen, von solch minderwertiger Qualität sind, dass der Einbau schon Zeitverschwendung ist.


    Ich denke da vor allem an Gummiteile, die kaum einen Sommer überstehen, Wälzlager auch chinesischer Produktion, die mit Industriequalität nichts zu tun haben, Benzinschläuche, die nach zwei Jahren undicht werden etc. Blechteile werden ja für den DKW nicht gefertigt, aber die Passgenauigkeit für VW oder Mercedes Bleche (Kotflügel, Einstiege) ist bisweilen so miserabel, dass man besser ein altes Originalteil aufarbeiten sollte.

    Aber auch die Qualität der noch verfügbaren Teile ist ja oft unterirdisch. Die gute Boschzündkerze kommt inzwischen aus Japan und heißt NGK. Kühlerschläuche, die früher ein Autoleben hielten, werden nach 5 Jahren porös.


    In unserem Audi A2 tut seit 17 Jahren der in Neckarsulm eingebaute Akku seinen Dienst. Warum sind die Akkus aus dem sog. Aftermarket nach 6 Jahren am Ende?


    Was die Bremsenteile angeht, ist ATE wohl die rühmliche Ausnahme, da stimmt die Qualität, was sicher auch mit der Haftung zu tun hat. China Manschetten unbekannter Herkunft darf man auf keinen Fall einbauen, da gebe ich meinem Vorredner Recht. Alte Bremsbeläge würde ich allerdings nicht mehr verbauen, auch wenn sie original sind und eine ABE besitzen. Da spricht nichts dagegen, die Backen an einen spezialisierten Betrieb zu geben, der sie dann mit modernen Materialien belegt und dafür Kleber benutzt, von denen man vor 60 Jahren nur träumen konnte.


    Grüße aus der Eifel, René

    am Zündschloss anfangen zu messen, Kl.30 Dauerplus, Kl.15 bei eingeschalteter Zündung. Masseband von der Batterie zur Karosserie an der Karosserie fest und Verbindung sauber?


    Das sind doch Fehler, die man innerhalb von 2 Minuten mit Prüflampe oder Messgerät finden kann...

    Wenn es noch etwas zum Basteln sein darf, in meiner Garage steht ein F7. Das Auto läuft, Motor, Getriebe, Bremsen etc. sind gemacht. Regler fehlt noch und das Kunstleder wäre auszubessern. Innenausstattung muss komplett restauriert werden. Der Wagen ist günstig abzugbeben.

    Grüße, René

    Wie Ben bereits schrieb: Spiel in den Spurstangengelenken und den Buchsen der Radaufhängung beseitigen. Dann unbedingt Spur einstellen (lassen). Die Fehlkerbeschreibung deutet auf eine Kombination beider Fehler hin.


    René

    • Hallo allerseits,


      ein F8 Besitzer bat mich um Hilfe beim Verkauf seines geerbten F8. Es handelt sich um eine normale Limousine Bj. 1957, restauriert mit kleinen Mängeln aber insgesamt stimmig und fahrbereit. Ein Wertgutachten über € 9000 liegt vor, der Preis ist zu verhandeln. Standort ist Nordeifel, 5 km südlich von Düren



      Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme direkt mit dem Besitzer

      Lutz Wende, 0173 6615227


      Herzliche Grüße, René

    Ist die Feder in der Schaltstange noch vorhanden und das Schiebestück noch beweglich. Dieses soll solche Resonanzschwingungen aufnehmen und vom Schalthebel fernhalten.

    Ansonsten: Resonanzkatastrophe, erhöhe die Leerlaufdrehzahl minimal.

    Mal ne ganz blöde Frage: War der Vergaser zerlegt? Den Startdrehschieber kann man in zwei Stellungen einbauen, in der richtigen und um 180° verdreht. Dann springt er kalt einigermaßen gut an, aber nach kurzer Zeit funktioniert nichts mehr, wie es soll.


    Bitte nicht lachen, im letzten Jahr bei einem F11 so vorgefunden, die Fehlersuche hat sich etwas hingezogen.

    Ohne den Vergaser im Detail zu kennen: bei meinen Moped (Hercules MP4 mit Vergaser Bing 1/12/168) musste ich einen neuen Schwimmer einsetzen. Das originale Messingteil wurde also durch einen (angeblich" passenden Kunststoffschwimmer ersetzt. Daraufhin konnte ich nur noch mit ständigem Tupfen fahren, das Nadelventil öffnete nicht mehr. Lange habe ich experimentiert, bis ich eine Stellung fand, bei der das Ventil öffnete und ohne dass die Schwimmerkammer überlief. Die Nadel lässt sich mit sanfter Gewalt im Schwimmer verstellen. Eine Längere Probefahrt steht noch an, sobald die Temperaturen es zulassen.


    Vielleicht hilft es