Beiträge von HW1940

    Hallo Eumel,

    ich habe wie du eine 2mm-Papp-Dichtung beigelegt. Das Schalten mit abgestellten und laufenden Motor war deutlich besser als ohne der dickereren Dichtung. Trotzdem konnte ich nicht immer den eingelegten Gang (z.B. 1 Gang war wie verklemmt) bei laufenden Motor wieder herausnehmen. Durch das "Verklemmen der Gänge" war auch eine saubere Ersteinstellung(!) der Kupplung nicht möglich. Die Kupplung habe ich in aller Ruhe und in kleinen Schritten so justiert, dass das Pedalspiel, das Anfahren und das Einlegen und Herausnehmen der Gänge recht gut funktioniert. Wenn sich ab und an der Gang verklemmt, so lasse ich mit Gefühl das Kupplungspedal leicht kommen (ähnlich wie Zwischenkuppeln) und der Gang läßt sich leicht herausnehmen. Alle Versuche verliefen bei stehenden F8 (ist noch nicht zugelssen). Ich bin guter Hoffnung, dass ich während der ersten Versuchsfahrten auf der Straße die Restprobleme beheben werde.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Vogtland

    Hans-Werner

    Hallo Eumel,

    Danke für die Info. Bei meinem F8 waren Getriebe und Schaltturm mit Schaltstange zuvor nie miteinander verbaut. Ich werde mir den Schaltturm/Schalthebel näher ansehen und ebenfalls eine "dickere" Dichtung beilegen und dich informieren.

    BG Hans-Werner

    Hallo Eumel,

    wie hat sich dein o.a. Problem, der Rückwärtsgang oder 1. Gang läßt sich nur bei stehenden Motor herausdrücken, entwickelt? Ich habe das gleiche Problem. Allerdings hat sich mein F8 die letzten Tage das erste Mal mit Motorkraft selbst um einige Zentimeter bewegt. Das Getriebefließfett befindet sich noch "unberührt" im Getriebe.

    BG HW1940 (Hans-Werner)

    Hallo,

    der Beobachtung/Meinung von Jenson stimme ich zu 100% zu. In der DKW-Ersatzteilliste Nr. 62 für die F8 ist auf Seite 28/29 die Gleitschiene und die dazugehörige Senkschraube M5x8 aufgeführt. Beide Teile sind in der IFA Ersatzteilliste F8/P70 nicht mehr vorhanden. Dafür aber die von Jenson genannte Gleitschiene. Die Gleitschiene ist aus meiner Sicht und war aus Sicht der damaligen Konstrukteure die deutlich kostengünigere Variante.

    Rudi, wenn du einen F8-DKW hast, dann wurde wahrscheinlich während der letzten vielen Jahre eine IFA-F8-Lenkgetriebe eingebaut. Aber dann sollte diese Gleitschiene ebenfalls vorhanden sein. Ich glaube, dass du diese Variante gedanklich auch schon "durchgespielt" hast. Sollte es grundsätzlich anders sein, dann wäre ich über eine Info dankbar.

    BG HW1940 (Hans-Werner)

    Hallo Tom, wenn die Lenkstange und das Lenkrad noch im Fahrzeug ist, würde ich versuchen das Lenkrad bei Endanschlag links oder rechts "weiter" zu drehen. Ein Hebel von 40cm (Lenkraddurchmesser) und zwei Hände erzeugen relativ große Kraft. Sonst so wie Rudi und Heinz beschrieben arbeiten. Ich würde selbst das kleine Rohrstück im Lenkrad mittels schmalen Metallsägeblatt heraussägen, wenn kein geeigneter Bohrer vorhanden ist. Du schaffst das. BG Hans-Werner

    Hallo Heinz,

    danke für den Hinweis und die Bilder von "Paulymx". Jetzt habe ich ein relativ gutes Bild von diesen F89-Getrieben.

    Ich werde mir noch einen ET-Katalog für den F89 (incl. 4-Gang-Getriebe) beschaffen. Danke und

    BG Hans-Werner

    Hallo zusammen,

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit den F89-Getrieben. Kann ich ich rein äußerlich z.B. auf einem Foto erkennen, ob es sich um ein 3-Gang oder 4-Gang-Getriebe handelt?

    Hat von euch jemand Erfahrungen?

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Jens, ich versuche mal die eine Antwort zu geben, ohne eine P70-Lenkung in der Hand gehabt zu haben. Deine Vorgehensweise für den Einbau der Lenkung ist Mit Sicherheit richtig. Beim F8 gibt eine Passfeder die genaue Lage des Lenkhebels. Beim P70 hat man die "starre" Passfederbefestigung weggelassen. Dafür wurde (wahrscheinlich) ein Führungsblech ( Teil 64 lt. ET-Liste) zusätzlich und der Lenkhebel ( P70 hat eine andere Teilenummer als der F8) ist leicht justierbar. Auf dem Bild sieht es so aus, als ob der Lenkhebel unten eine Nase hat, die in den Führungblech läuft/geführt wird. Aber wie o.g. "Theorie eines F8-Schraubers";). Mal sehen was die P70-Leute schreiben. Beste Grüße aus dem Vogtland Hans-Werner

    Hallo

    und ein kleiner "Hinweis" zum Aufbringen des Kunstleders. Bevor im DKW-Film die Bespannung mit Kunstleder gezeigt wird,

    liest man als Überschrift: Ganz besonderes handwerkliches Können verlangt die Belederung. Es ziehen tatsächlich 4 Arbeiter

    das Kunstleder an die richtige Stelle. Einer von den Arbeitern (er hat die Nägel im Mund!) nagelt das Kunstleder fest. Auto-

    polsterer von heute haben evtl. eine andere Technologie. Mein DKW bekommt diesen Monat sein Verdeck. Da werde ich beim

    Profi einmal nachfragen.

    BG Hans-Werner

    Hallo Heinz,

    wieder was dazu gelernt (Langspeiche/Kurzspeiche):). Ersatzteilbeschaffung für diesen serbischen F5 wird nicht einfach sein.

    Beste Grüße HW (Hans-Werner) 1940 (schraube an einem DKW Baujahr 1940) und schöne Weihnachtstage

    Hallo Jens,

    wenn dir der Weg ins Vogtland nicht so weit ist, dann kannst du dich gerne bei mir melden (hwstumpf@gmx.de). Bitte schau dir im Vorfeld mal meine Fotos/Bilder (Wie aus einem "Schrotthaufen" ein F8 wird) an. Ich glaube, ich hatte vor 4....5 Jahren die niedrigste Restaurationsbasis gewählt (:-)). Seit Mai 2020 sind die Karosserie und alle Blechteile lackiert. Ich bin z.Z mit der Endmontage beschäftigt. BG Hans-Werner

    Hallo Oli,
    hier mal ein kleiner Hinweis zum Reglerhalter. Ich war vor ein paar Wochen auch auf der Suche nach einem originalen Reglerhalter für den Flachregler. Ich habe hier ein Foto von einem Halter eingestellt, den ich schon an verschiedenen F8 gesehen habe. Ich vermute, dass diese Ausführung durchaus als Originalteil damals verbaut wurde. Das Blech ist mindestens 2mm, wenn nicht sogar 2,5mm dick! Ich würde an deiner Stelle die Bauhöhe deines Halters deutlich reduzieren. Gruß Hans-Werner

    Dateien

    Hallo m_diver,
    ich habe heute mal etwas mitgelesen und kann dir/euch für das Überholen der Hebelstoßdämpfer (DKW-Ausführung) die Werkstatt von Holger Behnke (http://www.old-car-ranch.de/) nennen. Holger Behnke ist vielen von uns bekannt und ein regelmäßiger Teilnehmer des jährlichen DKW-Treffens in Garitz. Holger Behnke hat meine Stoßdämfer (2 vordere DKW-Stoßdämpfer, 2 hintere Stoßdämpfer) vor ca. 2 Jahren überholt. Das Ergebnis: mehr als perfekt!!! Also, einfach mal in Spremberg anrufen. Holger Behnke ist sehr hilfsbereit.
    Hallo Jenson,
    was menist du mit alten und neuen Hebelstoßdämpfer? Ich habe noch einen größeren Stößdämpfer (größere Welle). Leider weiß niemand wo dieses Teil verbaut wurde. Auch Holger Behnke konnte keine Auskunft geben.
    BG und schöne Ostern
    HW1940 (Hans-Werner)

    Hallo Alex,
    die Nummer ist wahrscheinlich die Nummer dieses Einzelteiles bzw. Nummer dieses Stahlgußteiles. Der Rahmen des F8 besteht geschätzt aus 40...50 Einzelteilen/Schweißteilen. Jedes Bauteil bekam damals wie heute vom Konstrukteur eine Einzelteilnummer. Auf der technische Zeichnung/Zusammenstellzeichnung vom gesamten Rahmen würde man diese Einzelteilnummer wahrscheinlich wiederfinden. Das Bauteil mit dieser Nummer wurde mit Sicherheit nicht nur an deinem Rahmen geschweißt, sondern auch an andere Rahmen. Und noch was. Da die Gießereien nicht nur einen Kunden hatten und haben, können die fertigen Gußteile über diese eingegossene Nummer exakt dem Besteller/Kunden zugeordnet und geliefert werden.
    Beste Grüße
    Hans-Werner