Beiträge von DKW-Fan

    "Wo zum Teufel ist hier eine Exzenterbuchse?"

    (ist die Führungsbuchse um die Welle, auf der das Ritzel sitzt, das in die Zahnstange eingreift), also die Buchse mit der das Ritzel in das Lenkgehäuse gesteckt wird und die dann mit den 2 Stück M6er 6Kantschrauben SW 10 durch die Brille fest geschraubt wird. Auch eine Exzenterbuchse mit gebrochenem Bund kann noch ihre Dienste tun, wie an meinem F8 Cabrio in den 1980iger Jahren. Wichtig ist nur, daß sie von der Druckscheibe (Brille) in ihrer Lage fest gehalten wird.

    "Super erklärt DKW-Fan aber du meinst sicher einen Finger breit Spiel am Lenkradkranz"

    Jede Lenkung hat eine toten Gang. Das heißt, jedes Lenkrad bewegt sich nach rechts oder links um einen gewissen Winkel bevor die Lenkung wirksam wird. Das ist normal. Je verschlissener das Sytem ist, desdo größer der tote Gang (das Spiel am Lenkradkranz). Bei "schnellen Fahrzeugen", wie unserem F8 darf der tote Gang (das Lenkradspiel) 20 Grad am Lenkradkranz nicht überschreiten. Faustregel im "Lehrbuch für Fachkunde Kraftfahrzeughandwerker: Etwa Handbreite". Soweit klar?

    Rudi, ich würde die Spur nach jedem Eingriff in das Lenktrapez neu einstellen. Gewindezählen ist nicht genau genug, weil es nach meiner Erfahrung bei Zahstangenlenkungen (habe viele Trabantlenkungen und Kugelköpfe gewechselt) zu große Abeichungen gibt (abweichende Dicke des Sicherungsblechs, was jedes Mal neu eingebaut werden muß, neuer Kugelkopf mit kleinen Maßabweichunge, alles schon erlebt). Wenn Du kein Spurmaß hast, schicke ich Dir ein Foto von meiner einfachen Ausführung, die Dein Dorfschmied Dir zusammenschweißen kann.

    Grüße von Johannes

    Zitat: "die Lenkung (Gehäuse, Zahnstange, Spurstangen, Vorderachse; Grobeinstellung der Vorspur) ins Fahrzeug zu montieren und dann anschließend das Ritzel in passender Stellung hinzuzufügen."

    Die Lenkung ohne Ritzel einbauen, Spur einstellen, beide Vorderräder auf geradeaus stellen und dann das Ritzel mit dem Lenkrohr und dem Lenkrad in gewünschter Stellung in das Lenkgetriebe einführen. Die Exenterbuchse kann dann bei hochgebockten Vorderrädern bei hin und herdrehen des Lenkrades so eingestellt werden, daß alles mit minimalen von links eingeschlagen zu rechts eingeschlagen mit minimalem Spiel geht. Da die Exenterbuchse ja keinen 6 Kant hat, kann die auch mit einer Wasserpumpnzange feinfühlig gedreht werden, solange die Brille (der Flansch über der

    Exenterbuchse mit den 2 6er Schrauben) noch locker ist. Da kommt man unter dem Kühler doch gut mit der Zange dran. Exenterbuchse nach rechts gedreht geht das Spiel auf Null nach links kann mehr Spiel gegeben werden. Immer wieder die Lenkung von Anschlag li bis re drehen und mit der Exenterbuchse den besten Zustand probieren. Es darf auch nicht die Einstellung des Axialspiel des Ritzel danach vergessen werden. Hierzu muß die Zahnstange aus der Mittelstellung herausgedreht werden um das nötige Feingefühl für die Einstellung für die Einstellung des Axialspiels zu erhalten (siehe Reparaturhandbuch für Personenkraftwagen Trabant 601). Dazu ist die Schraube mit Kontermutter am Lenkstockgetriebe von vorne hinter der Kühlermaske da. Wenn alles gut und in der Geradeausstellung mit minimalem Spiel am Lenkrad geht (eine Hand breit Spiel am Lenkradkranz in Mittelstellung ist bei Zahnstangenlenkungen tolerabel), die 2 6er Schrauben an der Brille über der Exenterbuche mäßig fest schrauben. nun sollte die Lenkung gut gehen und die Speichen vom Lenkrad in der gewünschten Stellung bei Geradeausfahrt stehen.

    Viel Erfolg Beim Lenkung einstellen und

    Euch allen ein gutes gesundes neues Jahr mit vielen gelungenen Oldtimertrffen

    wünscht

    Liebe Moderatoren und Administratoren

    dieser Seite mein herzlichster Dank für die viele guten Informationen. Wie wäre ich da vor Zeiten mit Internetseiten an viele Tipps zur Wiederbelebung meines 30 Jahre stillgelegten F8 Cabrios gekommen.

    Bleibt alle gesund und kommunikativ auf diesem Kanal. :thumbup:

    Hier meine Schaltung (unter Foto zum Herunterladen) für Rück- und Bremslicht hinter der roten Scheibe bei 12V Bordspannung und den originalen 2 Kammertropfenrücklichtern vom IFA F8 Cabrio. Die Fassung hinter der unteren roten Scheibe habe ich zurückgesetzt, die Anschlüsse isoliert gegen das Lampengehäuse, damit eine 21 W Glühlampe passt.

    Die Vorschaltleuchten habe ich im Kofferraum montiert. Die Fassungen für die Vorschaltleuchten müssen so angebracht werden, daß sie isoliert voneinander sind. In jede Fassung im Foto geht an den + Kontakt das Kabel von Rücklichtschalter 58 und von deren Masse zu+ im Rücklicht. Der Schaltplan kann mit dem Link unter dem Foto heruntergeladen werden.

    Die obige Diodenlösung in den DKW Nachrichten und Herrn Kowal als Autor geht nur bei 6V. Bei 12V sind die Dioden gefärhlich wegen Hitzeentwicklung (siehe Seiten von Johannes Herold).

    Schaltung_F8Rück-Bremslicht.pdfSchaltung_F8Rück-Bremslicht.pdf

    würde ich versuchen das Lenkrad bei Endanschlag links oder rechts "weiter" zu drehen. Ein Hebel von 40cm (Lenkraddurchmesser) und zwei Hände erzeugen relativ große Kraft.

    Nach Krbstift herausschlagen lies sich nach oben genannter Methode das Lenkrad bei mir leicht entfernen. Die Alulenksäule ist wohl ein Einzelfall und hat nicht gut gepasst. Bei mir ist die Lenksäule auf der Welle des Lenkgetrieberitzels so fest, wie verschweißt.

    Von Klinke auf 1955er F8Cabriogriffe/P70 Türgriffe umzubauen, verlangt aber auch ein anderes Türschloß in der Tür. Klinkentürschloß hat zum Öffnen einen 4kant für die Betätigung der Falle. Das ist so wie bei einem trivialen Stubentürschloß. Die 1955er und P70 Griffe haben einen anderen Mechanismus für die Falle. Da greift ein Hebel der Klinke auf einen Hebel, der die Falle öffnet.

    Hallo Simon F12,

    ich bin sehr interessiert an Deinen Erfahrungen mit der Sausewind-Zündung. Ich erwäge, eine solche Zündung auch in meinen F8 2 Zylinder einzubauen, da die mechanischen Kontakte doch insgesamt sehr defizil sind.

    Gute Fahrt

    Politik und Regierungsgeschimpfe sollte hier außen vor bleiben. Die Regierung läßt uns Uraltautofahrern ja ganz viele Freiheiten. Sie könnte ja eine ESP für den Horch anordnen oder Müdigkeitswarner in der F7 Limusine, Co2 Zertifikate kaufen müssen für gemischbetriebene 2Takter. Alles mit Maßen (sprach der Schneider und schlug seine Kinder mit der Elle).

    Hallo Daniel,

    "die Führungen sehr viel spiel haben";

    Erst mal das Spiel beseitigen, warscheinlich mit neuen Kohlen. Ohne Spiel sollen die Kohlen bis 9 mm Länge ausreichend Andruck haben, mit zu viel Spiel weißt Du nicht, wie groß die Kontaktfläche (Übergangswiderstand) am Kolektor ist.

    Dann Dynastart zusammenbauen, ein Vielfach-Messgerät an D+ und D- ohne Regler anklemmen, den Motor laufen lassen und messen ob über den Drehzahlbereich Spannung (Volt) vom Dynastart geliefert wird, wenn ja, liefert der Dynastart Spannung:thumbup:, es liegt am Regler.

    Also habe ich für das neue Forum für Applenutzer gelernt: Die digitalen Fotos bei Mac OS können mit dem Programm Vorschau verkleinert werden. Im Menü Ablage den Punkt Duplizieren öffnen, damit das Original erhalten bleibt.

    Dann im Menü Werkzeuge den Punkt Größenkorrektur öffnen. Darin auf Pixel einstellen und die Auflösung Pixel/Zoll wählen. Für die längste Kante reichen 1024 Pixel aus. In Vorschau kann im Fenster Anpassen korrigiert werden.Wenn das Bild ausreichend erkennbar ist, nun im Menü Ablage -> sichern und den Speicherort bedienen. Bei Qualität immer auf "optimal" oder kurz darunter gehen. Nun ist das Bild komprimiert, aber noch gut detailreich.

    Hallo Olli,

    die Halterung ist mit allen Durchmessern, Schraubenlöchern usw. am 600er und 700er Motor gleich. Nur die Tiefe zum Rotor und seinem Kollektor ist eben unterschiedlich.